What’s Up With Class?!

Not: ​Race vs. ​Class
But rather: ​Race and ​Class!

Wednesday 15th of May 2019
9.30am – 6pm

Location: Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21, 10961 Berlin.
How to get there: www.nachbarschaftshaus.de/kontakt/anfahrt/

We want to reclaim the conversation about class because any conversation about class is incomplete unless we also talk about race, gender, disability, sexual orientation, national and migration status. The aim of this all-day event it to open up a space for exchange in order to approach class/classism from an intersectional perspective. In various inputs, workshops and discussion rounds, a number of topics will be broached, topics that deal with the intertwining of race and class as well as further categories of discrimination and oppression.

The thematic focal points will be:
★ The link between colonialism, racism and capitalism
★ Care work
★ Reproductive justice
★ Public space

All topics deal in particular with questions of participation, exclusion and inclusion as well as barriers to access in the context  of race and class. Our aim is explicitly to take ordinary conversations about classism and include categories like race and migration. Our aim is to  illustrate how race and class are interwoven as social categories in a wide variety of areas – on an institutional, structural as well as everyday level.

This event is a cooperation between xart splitta, the Center for Intersectional Justice (CIJ) and the Bildungswerk of the Heinrich Böll Foundation and will be held together with the Nachbarschaftshaus Urbanstrasse (NHU). It is part of the Shared Spaces project of the Heinrich Böll Foundation.

Programme

9:30 – 10:00  Registration

10:00 – 10:10  Welcome Address from xartsplitta and Center for Intersectional Justice (CIJ)

10:10 – 11:10  Stories About Class  with
★ Emine Aslan
★ Sandra Selimović (Actress, Director and Singer)
★ Tuğba Tanyılmaz & Ed Greve (i-Päd and Migrationsrat Berlin)

11:15 – 12:00  Input on the History of Class, Migration, (Post)Colonialism and Racism with Sinthujan Varatharajah

12:00 -13:00  Lunch

13:00 – 14:30  Care-Work
★ Input by Collectif 360° and Discussion
★ Parallel Workshop carried out by Tuğba Tanyılmaz & Ed Greve

14:35 – 16:05  Reproductive Justice

★ Input by Dinah de Roquet-Bons (Transgender Europe, Int. Committee on the Rights of Sex Workers in Europe & Global Network of Sex Work Projects) and Discussion
★ Parallel Workshop carried out by Aylin Turgay (Alice-Salomon-Hochschule)

16:10 – 17:40  Public Space
★ Input by Céline Barry (Each One Teach One and the campaign “Ban Racial Profiling”) and  Discussion
★ Parallel Workshop carried out by Saboura Naqshband (Berlin Muslim Feminists) & Amina Aziz  (Podcast Host of “Mit freundlichen Grüßen”)

17:40 – 18:00  End

19:00  Film Screening of “Remue-Ménage Dans La Sous-Traitance” (Big Sweep-up in  Subcontracting)

About the film:
March 2002, Paris. Cleaners doing subcontracted work in Accor hotels go on strike. Most of the strikers are women with West African origins and are fighting for their rights for the first time in their life. Shot over a 4 year period, the film outlines different struggles where with few resources but a will, collectively organized individuals disrupt the law of submissiveness prevailing in the world of  work, particularly in subcontracted work.   

**Within the framework of this event, there is a possibility that photos, sound and video recordings will be made for publishing  by the organisers.**

Participation free of charge.
Registration is required! Please register under the following link

Programme flyer here

 

 

Passing it On

This event series and project will take place in German spoken language. German information below:

04. März – 16. November 2019

Schwarze Klassiker*innen/ Klassiker*innen of Colour lesen –

Denkansätze verstehen – Bewegungsgeschichte/n diskutieren

Eine generationsübergreifende Weiterbildungs- und Veranstaltungsreihe
von und für rassismuserfahrene Menschen

Wie wird Wissen innerhalb politischer Bewegungen, über politische Bewegungen sowie zwischen verschiedenen Generationen und Kontexten von Schwarzen Communities und Communities of Colour weitergegeben? Gibt es bewegungspolitisches Wissen, das uns fehlt und wenn ja, welchen Einfluss hat dieses manchmal fehlende Wissen auf unsere heutigen politischen Konzepte und Handlungspraxen? Was macht es mit unserer Fähigkeit, uns intern kritisch zu reflektieren? Wie können wir uns unsere verschiedenen Wissens(be)stände generationsübergreifend vermitteln und gemeinsam besprechen?

Aus diesen Fragen, Überlegungen und Bedürfnissen heraus entstand die Idee für »Passing it On«.

»Passing it On« ist für die Dauer eines Jahres angelegt und besteht aus drei Teilen. Die Lesereihe »Closer Reading – Genauer betrachtet…« findet einmal im Monat statt und bietet die Möglichkeit, bewegungspolitische Texte zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen gemeinsam zu lesen und zu diskutieren. Sie wird ergänzt von öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, die alle drei Monate stattfinden. Dabei soll jeweils ein Schwerpunktthema mit drei bis vier Expert*innen aus verschiedenen Schwarzen Communities und Communities of Colour vertieft werden. Die eingeladenen Gastredner*innen sind immer auch Aktivist*innen, Denker*innen, Praktiker*innen und Zeitzeug*innen in einem. Den Abschluss von »Passing it On« bildet eine zwei-tägige Winter School, in der die gemeinsam erarbeiteten Kernthemen generations- und communityübergreifend diskutiert werden.

Ziel des Projekts ist es, Praxis(erfahrungen) und Theorie(bildungen) und miteinander zu verbinden. Wir möchten individuelle und kollektive Handlungsweisen in marginalisierten Communities in Geschichte und Gegenwart gemeinsam erarbeiten, sie erkunden und Raum schaffen, um sie anzuschauen. Ein Schwerpunkt soll darauf liegen, bewegungsgeschichtliches Wissen zugänglich zu machen, um sich dieses Wissen (wieder) anzueignen, es selbstbestimmt weiterzugeben und zu nutzen.


Die Lesereihe »Closer Reading – Genauer betrachtet…«

Ein wichtiger Teil unserer verschiedenen Wissens(be)stände findet sich dokumentiert in Texten. Viele dieser Texte sind nicht (mehr) zugänglich, weil sie zur grauen Literatur gehören oder vergriffen sind; andere Texte werden nicht (mehr) gelesen, weil sie im Laufe der Jahre überschrieben worden sind und es manchmal schwierig ist, sie ›auszugraben‹. Doch spielen gerade solche Texte eine besondere Rolle, denn sie liefern uns nicht nur Überlegungen und gedankliche Anhaltspunkte, sondern sind gleichzeitig bewegungsgeschichtliche Zeitzeugnisse. Und nicht zuletzt füllen sie auch Leerstellen des Austausches, denn nicht immer können wir auf eine kollektive generationsübergreifende mündliche Weitergabe von Wissen zurückgreifen. Die Lesereihe ist deshalb zeitlich chronologisch angelegt. Das bedeutet, die Texte, die wir in den einzelnen Sitzungen lesen werden, umfassen einen Zeitraum von vier Jahrzehnten, beginnend in den 1970er Jahren. Deutschland als Hauptbezugspunkt nehmend, geht es dabei um folgende inhaltliche Schwerpunkte:

1. 1970er bis Anfang der 1990er Jahre: Schwarze Communities und Communities of Colour – Ausgangspositionen – Begegnungen – Erkundungen

2. Die 1990er Jahre Bündnispolitiken – innere und äußere Konfliktlinien – bewegungspolitische Veränderungen

3. Die 2000er Jahre: Theoretische Grundlagen und Vielschichtigkeiten – Unterschiedlichkeiten in Schwarzen Communities und Communities of Colour – Wissensweitergabe und Wissensblockaden

4. Seit 2010: Was wissen wir (nicht) und warum? – Wissens(be)stände Schwarze Menschen und People of Colour in der gemeinsamen Erforschung

Wir wollen die Erfahrungs- und Wissens(be)stände, die wir mitbringen, auf neue Weise ›in Bewegung‹ versetzen. Es soll darum gehen, unsere Stimmen und Perspektiven als Ausgangspunkt zu nehmen und machtvolle Diskurse – auch innerhalb diskriminierungserfahrener Communities – zur Diskussion zu stellen und zu durchbrechen. Wir werden uns mit Texten befassen, die verschiedene Erfahrungen und Kämpfe reflektieren und die auf einem machtkritischen Ansatz basieren. Der Großteil der Texte wird auf Deutsch oder in deutscher Übersetzung gelesen. Hierzu zählen auch Beiträge aus der grauen Literatur (z.B. privat gedruckte Flugblätter und Manifeste) sowie Filme und Werke in anderer Textform (z.B. Gedichte, Essays, Kurzgeschichten oder Autobiografien). Die Texte sind in der Regel gut verständlich.

Der Lesereihe richtet sich an alle Interessierten. Er findet bewusst außerhalb eines universitären bzw. akademischen Settings statt. Ein intersektionaler Ansatz bildet die Basis für das gesamte Projekt. Fragen, die im Rahmen des Lesereihe gestellt werden, sind u.a.:

•          Welche Rolle spielt das kollektive Erinnern an die Erfahrungen von emanzipatorischen Bewegungen, wie bspw. der Bürgerrechtsbewegung von Sinti*zze und Romn*ja oder der Schwarzen Frauen*bewegung (in Deutschland) für unser Denken und Handeln heute? Wie haben diese Bewegungen auf  queer-feministische intersektionale Bewegungspolitiken und Aktivismen gewirkt? Wie sind sie miteinander verflochten?

•          Wie können wir die verschiedenen historischen Erfahrungsbestände von Widerstands- und Befreiungsbewegungen sichern, aus ihnen lernen, sie aber auch konstruktiv kritisieren, um unsere eigene Praxis zu verändern? Welchen Einfluss haben veränderte Kommunikationsformen – z.B. durch Social Media Aktivismus – auf die Art und die Inhalte des Wissens und der Wissensweitergabe zwischen Generationen?

•          Wie können wir solidarische Begegnungs- Lern- und Denkräume herstellen, in denen Menschen verschiedener Generationen und Communities zusammenkommen, über Gemeinsamkeiten und Widersprüche politischer Bewegungen diskutieren und die Ergebnisse dieser Diskussionen fruchtbar machen?

 

Die Lesetreffen finden von März bis November 2019 an jedem ersten Montag des Monats statt. Die regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen wird vorausgesetzt. Die erste Sitzung am 4. März 2019 und alle darauffolgenden Treffen finden jeweils von 18-20 Uhr bei xart splitta statt. Materialien werden von uns zur Verfügung gestellt. Das Projektteam wird die monatlichen Treffen planen und eine Vorauswahl der zu lesenden Literatur treffen, die ggf. von den Teilnehmenden modifiziert und/oder ergänzt werden kann.

Anmeldung zur Lesereihe

Bei Interesse bitten wir um ein kurzes Motivationsschreiben von nicht mehr als einer Seite. Folgende Fragen sollten dabei als Orientierung dienen:

·       Worin begründet sich Dein Interesse an der Teilnahme am Kurs?

·       Was ist Dein Bezug zum Thema?

·       Was erhoffst Du Dir von der Teilnahme am Kurs?

Schickt Euer Motivationsschreiben bitte bis zum 17. Februar 2019 an rajanayagam@xartsplitta.net. Fragen bitte an: contact@xartsplitta.net.

Wir freuen uns auf Euch!

Iris Rajanayagam, Nicola Lauré al-Samarai, Fallon Cabral, Zara Zandieh


Informationen zu den Diskussionsveranstaltungen

Die Diskussionsveranstaltungen finden bei xart splitta statt.

Save the Date Winter School!

Den Abschluss der Reihe bildet eine zwei-Tägige Winter School, die am 15. und 16. November 2019 im Nachbarschaftshaus Urbanstraße, in Berlin-Kreuzberg stattfindet.

Nähere Informationen zu den Diskussionsveranstaltungen sowie zur Winter School findet ihr demnächst hier.

»Passing it On« wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

 

 

Dissolving Territories Part II

4+ Airport

Wednesday, Mai 22nd 2019, 7pm, @ aquarium am Südblock

Guest speaker: Nahed Awwad

© Google Maps

Airports are often described as so-called non-places. But what does this mean?

No airport can function without an armada of people working behind, in front of and under the scenes of regular airport operations. Airports are nowadays capitalist (private) entities that not only enable the mobility of millions of people, but also generate the livelihoods of millions. In many places, airports are important employers who engage tens of thousands of people. For them, the airport is neither a gateway nor a transit point: it is a fixed point in their day to day lives.

However, not everyone who counts airports as part of their everyday working lives is allowed to walk through the futuristic entrances through which travellers enter and experience this place. People who work in the low-wage sector at airports walk through countless back doors, through which they are supposed to silently disappear again. This also includes thousands of Tamil workers.

Today, they are employed as cleaning staff, baggage handlers or security officers at airports globally.. Their skin colour or supposed origin has become part of heir daily uniform. Many of these workers are former asylum seekers who escaped the racist persecution and genocide of Tamil people in Sri Lanka with aeorplanes. In a narrative twist, they today often work exactly in the places in which they arrived as travellers without return tickets.

In our next event, we ask ourselves what it mean when people who used to enter airports in order never arrive have become the enablers and softeners of the mobility of privileged citizens? If airports are non-places, are they consequently non-people?

As part of the event, we will be showing excerpts from the film »5 Minutes from Home« by Nahed Awwad: www.nahedawwad.com/5-minutes-from-home/

The event will take place in spoken English. The location including the bathroom is wheelchair accessible.

Nahed Awwad is an independent filmmaker; She has worked with well- known Palestinian filmmakers, local Palestinian TV stations and later international networks. In 2004 she got her film diploma from the European film college in Denmark and has released eight documentary films between experimental, short and feature length. Awwad’s films were screened at various international film festivals, including HotDocs film festival, Canada 2013, Dubai international film festival in 2012, Vision du Reel Film Festival, Nyon, Switzerland in 2005 and 2008 and the Cannes Film Festival in 2008 (Cinema Sud). In 2009 she was granted the International Trailblazer Tribute -Middle East Trailblazer in MIPDOC.

»Dissolving Territories« part II is funded by the Regional Centre for Civic Education Berlin.


In the second part of Dissolving Territories, different questions in the context of the violent expulsion of state territories and the creation of new social landscapes, infrastructures and communication channels will be examined and discussed from a decidedly Tamil perspective. Dissolving Territories will focus on eelam-tamil voices and approaches, voices and life-worlds that have always remained unheard. With this series we want to look at memory cultures and the construction of narratives through the lens of a Tamil point of view and thus attempt to discuss territorial and cultural-geographical questions as well as deconstruct local myths around the themes of flight and resistance in Germany.

 

Film Screening: »5 Minutes From Home«

Wednesday, May 29th, 7pm

A film by Nahed Awwad

Documentary 52 min, 2008. Palestine/Turkey/Switzerland

Arabic with English subtitles

The screening will be followed by a Q&A with the director Nahed Awwad.

The Jerusalem Airport lies along the road that links Jerusalem to Ramallah. It has been occupied by Israeli army since 1967, at a 5 kilometer distance from Ramallah and 10 kilometer distance from Jerusalem. Today, to the east of the runway, a huge military checkpoint blocks the Jerusalem-Ramallah road, a dead end street.

Nahed Awwad discovers that life has not always been like this, and that this sad spot used to be a place where international aircrafts landed in the 1950s and 1960s, when Palestinians traveled freely. The happy images and testimonies of the past contrast bitterly with those of the present where access is denied to the aviation zone that is now being besieged behind barbed wire and soon will be trapped behind the Israeli Separation Wall.

Nahed Awwad goes to meet this place, evoking the past in order to have a better apprehension of the present: today’s Palestinian reality that is marked by forgetfulness.

World premier: Vision Du Reel film festival, Nyon-Swizerland. Screened at the film market Pavllion Les Cinemas Du Sud- Cannes film festival.

Further Information: www.nahedawwad.com/5-minutes-from-home/

The event will take place in English and Arabic spoken language. If necessary, translation into spoken German can be provided during the Q&A.


Nahed Awwad is an independent filmmaker; She has worked with well- known Palestinian filmmakers, local Palestinian TV stations and later international networks. In 2004 she got her film diploma from the European film college in Denmark and has released eight documentary films between experimental, short and feature length. Awwad’s films were screened at various international film festivals, including HotDocs film festival, Canada 2013, Dubai international film festival in 2012, Vision du Reel Film Festival, Nyon, Switzerland in 2005 and 2008 and the Cannes Film Festival in 2008 (Cinema Sud). In 2009 she was granted the International Trailblazer Tribute -Middle East Trailblazer in MIPDOC.


اخراج ناهد عواد

وثائقي 52 دقيقة، 2008. فلسطين/تركيا/سويسرا

اللغة عربي مع ترجمة للأنجليزية.

ملخص عن الفيلم

يقع مطار القدس على طريق القدس – رام الله  والذي تم احتلاله من قبل الجيش الإسرائيلي سنة 1967 على بعد خمس دقائق من رام الله و10 دقائق من القدس.

أما اليوم، فيوجد على نهاية مدرج المطار من الشرق حاجز قلنديا العسكري والذي يفصل طريق القدس-رام الله فبات نهاية طريق مسدود.

تكتشف ناهد عواد أن هذا المكان الحزين لم يكن دوما كذلك، فقد كان يوماً يستقبل طائرات من كل أنحاء العالم وخصوصا من الوطن العربي وبشكل يومي في الخمسينات والستينات، وذلك عندما كان الفلسطينيون يسافرون الى العالم بحرية. تتناقض الصور القديمة للمطار بشكل واضح ومؤلم مع واقع المكان المرير المحاصر تماما بالشيك وقريبا سوف يتم تطويقه بجدار الفصل العنصري الإسرائيلي.

تعود ناهد عواد لهذا المكان لتستحضر ماضيه المشرق في محاولة لفهم وسبر حاضره والهروب من واقعه الأليم اليوم.

العرض الأولي العالمي: مهرجان سينما الواقع في نيون –سويسرا.

وفي سوق الأفلام بفيليون لس سينما الشرق- في مهرجان كان السينمائي.