DGS-Kurse I & II mit dem Team von Lebendige Gebärden I Frühjahr 2022

03. Mai – 05. Juli 2022

DGS I (Kurs A): Dienstags, 15:30-17:00h

DGS I (Kurs B): Dienstags, 19:30-21:00h

DGS II: Dienstags, 17:30-19:00h

**Diese Kurse finden online statt!**

Wir freuen uns, im dieses Jahr wieder DGS Kurse (DGS I & DGS II) gemeinsam mit dem Team von Lebendige Gebärden anbieten zu können.

Alle Kurse beginnen am Dienstag den 03. Mai und finden wöchentlich statt bis zum 05. Juli 2022.

Der Kurs A (DGS I) findet dienstags von 15:30h – 17:00h statt.

Der Kurs B (DGS I) findet dienstags von 19:30h – 21:00h statt.

Der DGS II Kurs findet dienstags von 17:30h – 19:00h online statt.

Alle Kurse umfassen jeweils 10 Termine und werden von Marko Salutzki geleitet.

Die Teilnahmegebühr für den Kurs inkl. aller Materialien betragen insgesamt 85€. Außerdem können wir dieses Jahr 3 Soli-Plätze anbieten.

Zur Anmeldung oder bei Fragen zu den Teilnahmebedingungen, schreibt bitte bis zum 14. April 2022 per E-Mail an: contact@xartsplitta.net.


Bitte beachtet folgende Hinweise:

  • Personen, die sich für DGS II anmelden möchten und nicht an einem DGS I Kurs bei xart splitta bzw. Lebendige Gebärden teilgenommen haben, werden gebeten, die Absolvierung der vorigen Niveaustufe(n) oder entsprechende Vorkenntnisse durch ein Skype-Interview nachzuweisen.
  • Eine Teilnahmebescheinigung kann von Lebendige Gebärden nur ausgehändigt werden, wenn eine Teilnahme am Kurs von 70% oder höher vorliegt.
  • Ein oder zwei Stunden vor dem Kursbeginn erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit den Zugangsdaten und anderen wichtigen Informationen für die Kursteilnahme über Webcam.
  • Bei Kursbeginn wird eine dolmetschende Person anwesend sein.
  • Nach der Einführung erhalten Teilnehmende die Unterrichtsmaterialen per E-Mail und im Chat bei Zoom. Diese können im Nachhinein ausdruckt werden. Das Unterrichtsmaterial ist nur für teilnehmende Personen bestimmt und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.

Kursinhalte DGS I:

In dieser ersten Kursstufe lernen die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zur Deutschen Gebärdensprache wie das Fingeralphabet, Vokabeln, Fragewörter, Zahlen und einfache Sätze. Außerdem werden die Teilnehmenden in drei wichtigen Grundtechniken der Deutschen Gebärdensprache eingeführt: die visuelle Wahrnehmung, die Mimik und die nonverbale sowie gestische Kommunikation.

Sitzung 01 – Einführung Teil 1 – Grundtechniken der visuellen Modalität etc.
Sitzung 02 – Einführung Teil 2 – Grundtechniken der visuellen Modalität & Fragen
Sitzung 03 – Personalpronomen, Possessivpronomen, Demonstrativpronomen
Sitzung 04 – Ausdrücke für Bitten und Nachfragen, Bejahung und Verneinung
Sitzung 05 – Personenbezogene Richtungsverb, Benefaktivpronomen
Sitzung 06 – Vollverben „haben“ und „da sein“
Sitzung 07 – Grundzahlen
Sitzung 08 – Ordnungszahlen, Modalverben mit Alpha-Verneinung
Sitzung 09 – Bedeutung und Differenzierung von ZUSAMMEN
Sitzung 10 – Was gehört wem? und Wo ist das?

Kursinhalte DGS II:

Bei DGS II bekommst du einen weiteren Einblick in die Gehörlosenkultur. Natürlich machen wir auch mit der Gebärdensprache weiter. Die Vokabeln, die du schon bei DGS I gelernt hast, werden wiederholt, um sicherzugehen, dass du nichts vergessen hast. Dazu lernst du viele neue Vokabeln für Gefühle und Emotionen. Ein großes Thema bei DGS II ist Zeit: das heißt viele Gebärden für Wochentage, Monate und andere Zeitangaben. Zudem erfährst du, wie man Uhrzeiten auf DGS ausdrückt. Da kommt auch die Zeitlinie hinzu; sie ist ein wichtiger Teil der Grammatik der DGS, denn man drückt damit Tempus aus. Die Struktur von Aussage- und Entscheidungsfragesätzen wird geübt und die im Kurs gelernten Gebärden und Strukturen werden durch Dialogübungen gestärkt.

Sitzung 01 – Geschichte der Gehörlosenschule, Kultur der Gehörlosen
Sitzung 02 – Aussage oder Entscheidungsfragesatz
Sitzung 03 – Zeitlinien
Sitzung 04 – Die un- und bestimmte Zeitangaben
Sitzung 05 – Inkorporation bei „Woche“
Sitzung 06 – Inkorporation bei „Jahr“
Sitzung 07 – Euro und Cent
Sitzung 08 – Inkorporation bei „Woche“ – Übungen, Verben
Sitzung 09 – Inkorporation bei „Jahr“ – Übungen, Verben
Sitzung 10 – Bewegungsbeschreibung, Verbe


Zu Diana Spieß:

“Bist DU taub? ICH bin es! GEBÄRDENSPRACHE IST SPANNEND, VIELFÄLTIG UND WOW!”

Diana Spieß wuchs in einer tauben und gebärdensprachnutzenden Familie als taub Geborene auf. Sie ist auf dem Gebiet der Gebärdensprache Muttersprachlerin. Von frühster Kindheit an bestand ihr Interesse an einem Austausch mit der hörenden Welt. Nach einer Ausbildung und der beruflichen Tätigkeit als Sozialpädagogische Assistentin, qualifizierte sie sich erfolgreich zur Gebärdensprachdozentin. Seitdem ist sie neben vielen anderen Sozial- und Schulprojekten im Bereich der Gebärdensprachvermittlung sehr aktiv.

Weitere Infomationen zu Diana Spieß und Lebendige Gebärden findet unter: www.lebendige-gebaerden.de


Diese Veranstaltung findet im Rahmen des, von der LADS geförderten Projektes #CommunitiesSolidarischDenken statt.

10 Jahre xart splitta!

2012 wurden wir gegründet, deswegen feiern wir dieses Jahr 10 Jahre xart splitta. Gemeinsam mit euch und für euch möchten wir 10 Jahre Rückblicke und Einblicke schaffen und diese Stück für Stück auf unserer Homepage bereitstellen.

Dabei seid IHR der wichtigste Teil der letzten 10 Jahre, denn IHR seid xart splitta. Ohne eure Beiträge, eure Ideen, eure Kraft, euren Zuspruch, euren Support und euer Vertrauen wären wir heute nicht hier – xart splitta is because we are (Ubuntu).

Wir freuen uns daher auf eure Community-Beiträge, Highlights, bewegende Gespräche, berührende Momente, die euch besonders im Herzen geblieben sind aus den letzten 10 Jahren.
Schickt uns Videos, Bilder, Texte, Audionachrichten an contact@xartsplitta.net.

Wir freuen uns auf euren Rückblick!

10 Jahre xart splitta, hier ist unser Rückblick – Wer wir sind und einige (weil es gibt zum Glück so viele) unserer Highlights.


Iris Rajanayagam war 6 Jahre fester und wichtiger Teil von xart splitta und ist nicht zuletzt der Grund warum wir heute ein Raum von und für BIPoC Communities sind. Danke, Iris, für Deine Arbeit und Loyalität, Dein Input und Deine Gedanken.
Wir sind gespannt auf Deinen Rückblick:


Was bedeutet xart splitta für dich?

Im ersten Moment ist es tatsächlich schwierig zu sagen, was xart splitta für mich bedeutet, da ich im Laufe der Zeit mit xart splitta quasi mehr oder weniger „verwachsen“ bin. Ich habe mich sehr stark mit xart splitta identifiziert und habe meine Tätigkeit dort nie ausschließlich als meine Lohnarbeit betrachtet. Auch wenn ich natürlich durch meine Arbeit dort meinen Lebensunterhalt und den meiner Familie mitbestreiten konnte.
Ich gehe hier jetzt nicht weiter darauf ein, was xart splitta im Allgemeinen ausmacht, da sich das ja auf der Website nachlesen lässt. Aber in Kürze, würde ich gerne erklären was xart splitta für mich ganz persönlich bedeutet: Im Büro hängt an der Wand ein Zitat von James Baldwin, welches wir für unsere Zwecke leicht abgeändert haben: „The place in which we’ll fit will not exist until we make it”, dies fasst für mich sehr treffend zusammen was xart für mich war und ist. Es ist ein Raum, den wir stetig kollektiv gestalten und weiterentwickeln, ein dynamischer, sich kontinuierlich verändernder Raum, so wie es auch unsere Communities sind. Ein Ort an dem wir versuchen aufeinander zuzugehen, Räume für Reflexion und Austausch zu schaffen, möglichst in einem Safer Space und auch immer in engen Kontakt mit unseren Communities und den jeweiligen Bedarfen in diesem Zusammenhang. Im Prinzip könnte xart splitta teilweise sogar als eine Art Rückzugsraum betrachtet werden, der wenn ich mich nicht irre, eine Zeitlang in der Form tatsächlich auch relativ einzigartig war in Berlin. Ein weiterer Punkt, der für mich die Arbeit von xart splitta ausmacht ist, dass wir sozusagen auch geographisch auf mehreren Ebenen eingebunden sind und wahrgenommen werden, sowohl auf Kiezebene, als auch international und dementsprechend dazu auch in unseren Formaten und Zielgruppen sehr vielfältig sind.

Natürlich gab es mit der Zeit viele Veränderung sowohl thematisch als auch strukturell, zum Glück waren das vor allem schöne und zielführende Prozesse und Veränderungen. Es gab aber auch schwierige Zeiten und bis heute bleibt xart splitta ein Raum der, wie so viele Orte dieser Art sehr prekär ist in seinem Dasein. Nun hat xart splitta zwar immerhin durch die Förderung der LADS eine gewisse Stabilität erhalten können, dennoch ist diese weiterhin temporäre Natur und bringt auch nochmal andere Veränderungsprozesse und Dynamiken mit sich, die es wieder zu navigieren gilt.

6 Jahre xart splitta – Was ist Dein Rückblick, was waren Deine Highlights?

Es ist schwierig über Highlights zu sprechen, da in den sechs Jahren so viel Tolles passiert und entstanden ist, aufgebaut und weiterentwickelt wurde. Manchmal ganz kleine Dinge in eher intimen Kreisen mit wenigen Personen und wenig Öffentlichkeit, manchmal relativ groß und mit sehr viel Aufmerksamkeit von außen. Nicht zu vergessen sind die vielen schönen, inspirierenden und auch lehrreichen Momenten mit den über die Jahre wechselnden verschiedenen weiteren Teammitglieder xart splittas. Aber ich glaube, wenn ich drei (bzw. eigentlich vier) wählen dürfte, wären es (tatsächlich auch chronologisch) zunächst, die erste größere Reihe, die ich 2016 kuratiert habe: „Dekolonisierung in Kunst und visuelle Kultur“. Ich habe das Gefühl mit dieser Reihe wurde eine Art „Meilenstein“ (oder auch eine Art Fundament) gesetzt dafür was xart splitta bzw. die Arbeit und der Ansatz von xart splitta ausmacht, in welche Richtung wir uns bewegen und welche Form der Zusammenarbeit wir uns wünschen. Aus dieser Reihe sind sehr viele Kontakte entstanden, tolle neue Ideen und mögliche weitere inhaltliche Themensetzungen erwachsen.
Als zweites Highlight würde ich unser erstes großes Symposium, was 2018 stattgefunden hat nennen: „Neue Perspektiven auf Erinnerung. Narrative.Zukunft.“. Das ist eine Veranstaltung, die noch sehr lange in meiner Erinnerung bleiben wird. Es waren zwei sehr dichte Tage, an denen wir gemeinsam mit den Teilnehmenden und Referierenden unheimlich viel erlebt, erfahren und zusammen durchgekaut haben. Dazu gehörte es einerseits sich gegenseitig zu stärken, Wissen und Erfahrungen auszutauschen sowie kollektiv BIPoC Wissen zu produzieren und andererseits auch zu diskutieren, sich uneinig zu sein und schwierige Themen anzusprechen. Für mich persönlich kann ich sagen, dass es zwei sehr schöne Tage waren, von denen ich teilweise heute noch zerre und Gespräche mit Personen habe, die mit: „Weißt du noch damals beim Symposium…“ anfangen. Im Prinzip kann von da aus auch eine Linie gezogen werden zu einem weiteren tollen Projekt und zwar „Passing it On“, dass 2019 in Kooperation mit Nicola Lauré al-Samarai durchgeführt wurde und aus dem mein letztes und derzeit absolutes Favourite entstanden ist; die Online-Plattform The Living Archives, die Juliana Kolberg (jetzige Leitung) und ich gemeinsam aufgebaut haben. Hier ist ein Raum entstanden, in dem wir das was xart splitta im realen Raum ausmacht, auch digital umsetzen und festalten konnten, was, denke ich, auch in Bezug auf Verstetigung, Nachhaltigkeit und Barrierereduzierung ein unheimlich wichtiger Faktor ist.

Wenn ich auf die 6 Jahre, in denen ich Teil von xart splitta war, zurückblicke, was in dieser Zeit alles passiert ist, muss ich vor allem an die Kontakte, Bekanntschaften, Netzwerke, (tiefen) Verbindungen u.ä. denken, die entstanden sind. Ebenso, wie an die individuellen und kollektiven Prozesse, die stattgefunden haben und auch ganz praktisch, die Reichweite und den Impact, den xart splitta mittlerweile hat.
Ich denke wichtig wäre an dieser Stelle zu erwähnen, dass das was xart splitta ausmacht auch die ganzen vielen Personen sind, die in den letzten Jahren mit uns den Raum gestaltet, unterstützt und getragen haben und als Community auch in den schwierigen Zeiten für uns da gewesen sind. Ohne die – ohne euch – wäre xart splitta nicht das, was es heute ist. Ob im Großen oder im Kleinen, nach außen sichtbar oder eher im Hintergrund bleibend etc., kurzum xart splitta ist viel mehr, sind viel mehr, als es auf den ersten Eindruck vermuten lässt. Ich könnte jetzt anfangen aufzuzählen aber die Liste wäre für diesen Rahmen einfach zu lang und ich denke diejenigen wissen wer gemeint ist und dass wir ihnen unheimlich dankbar sind.
Um den Punkt abzuschließen – und das ist ja auch eine Prämisse von xart splitta – wäre es hier passend daran zu erinnern, dass wir nicht an dem Punkt wären an dem wir sind, den Mut und die Ressourcen hätten, wenn nicht andere vor uns den Weg geebnet hätten!

Ich wünsche xart splitta von Herzen alles Gute für den weiteren Weg, viel Kraft für etwaige Hürden und viel Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft. Ich bin dankbar, für die schöne und stärkende Zeit, die ich dort verbringen konnte.


Iris Rajanayagam ist Historikerin (Köln, Dar es Salaam und Berlin) und arbeitet zu post- und dekolonialen Theorien, Intersektionalität, Erinnerungspolitik(en) und Social Change; ihr Fokus liegt hierbei insbesondere auf der Verbindung von Theorie und Praxis. Sie ist Referentin für Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und ehemalige Leiterin der Organisation xart splitta , wo sie u.a. die Online-Plattform The Living Archives mitinitiiert und -aufgebaut hat. Überdies lehrte sie viele Jahre an der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) im Modul „Rassismus und Migration“ sowie im internationalen Masterstudiengang „Social Work as a Human Rights Profession”. Von 2017 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Praxisforschungsprojekt “Passkontrolle – Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart” an der ASH (Leitung: Prof. Dr. Iman Attia) und war an der Gestaltung der Seite Verwobene Geschichte*n mitbeteiligt. Zwischen 2019 und Juni 2021 war sie Vorstandssprecherin des Migrationsrates Berlin. Iris Rajanayagam ist überdies Mitbegründerin der Radiosendung „Talking Feminisms“ bei reboot.fm.

Broschüre 2021

#CommunitiesSolidarischDenken – Überlegungen zu nachhaltiger Community-Zusammenarbeit II

Seit 2020 beschäftigen wir uns bei xart splitta schwerpunktmäßig mit #CommunitiesSolidarischDenken. In diesem Jahr (2021) ging es um Selbstidentität und Solidarität aus Unterschieden, Differenzen und Komplexitäten heraus.

Was bedeutet Solidarität? Was bedeutet community-übergreifende Arbeit und was beinhaltet und benötigt eine solidarische Praxis? Wie können wir Communities bilden, die sich auch in Abgrenzungen, weiterhin solidarisieren?

Dies haben wir wieder für euch in unserer Broschüre #CommunitiesSolidarischDenken – Überlegungen zu nachhaltiger Community-Zusammenarbeit II zusammengefasst, welche hier als download verfügbar ist.

Wenn ihr eine Print-Version haben möchtest kontaktiert uns unter contact@xartsplitta.net.

Broschüre #CommunitesSolidarischDenken 2021

Winterbreak – till 2022!

Dear Communities, friends, supporters and everybody interested
 
Another year is coming to an end and we would like to say goodbye and disappear into our winter break until January 10th, 2022. Also this year, the Covid-19 pandemic has kept us busy and impacted our work.

At the same time, there were also staff changes in xart splittas Team. Sadly, our project manager Iris Rajanayagam has left us after 6 great years together. We would like to take this opportunity to thank Iris for her many years of formative commitment, in which she filled xart splitta with life and created this space for which we are so grateful today. We wish her all the best for her new position.


Picture "The Living Archives - the learning diaspora space: The online platform for documenting, archiving and sharing knowledge from and for BIPoC communities. Writings "Launch 2.0", "I Know What I Know!", "What happened last year", "Panel & Performances", "Digital via Zoom and Instagram", 17.12.2021, from 4pm, please register via contact@xartsplitta.net, all in red, beige colour scheme.

The Living Archives is an online platform for documenting, archiving and passing on knowledge from and for BIPoC communities.

On November 19th, 2021 we celebrated our first anniversary and on December 17th, 2021 we presented the further developments of the platform with our second launch!

With all warmth, we would like to thank the participants of our two expert workshops for your feedback, time, perspectives and expertise: Iman Attia, Ginnie Bekoe, Fatima El-Tayeb, Hannah Ishmael, Isidora Randjelović, Ismahan Wayah, Jihad Yagoubi, and Iris Rajanayagam in her role as co-founder.

Special thanks here to Nicola Lauré al-Samarai, who has been part of the process since its inception in the frame of the event Passing it on and has actively supported us over the last two years. We are looking forward to filling the project with life in the coming year. Much of the content is already available, some of it in Safer Spaces.

The Living Archives has till now been funded by the Federal Agency for Civic Education (Bundeszentrale für politische Bildung, bpb). Many thanks for their support and here especially to Peggy Piesche, for her guidance and impluse. 

Our main project this year was #CommunitiesSolidarischDenken (thinking communities in solidarity) and we are happy to present you some of our highlights.

Here our final event In.Solidarity has gone into the second round!

In.Solidarity – Retrospectives, Insights and Outlooks on Community Cooperation (In.Solidarity – Rückblicke, Einblicke und Ausblicke auf Community-Zusammenarbeit) took place last year in cooperation with the neuen deutschen organisationen (ndo).
This year we were able to cooperate with ComE In of the Migrationsrat Berlin (MRB) and jointly create In.Solidarity II – In Covid, Crisis & Care. Many thanks to the Migrationsrat for this successful cooperation!

After a one-year break due to Corona, we were able to continue our event series Dissolving Territories| cultural geographies of a new eelam with a third season this year.

The third season of “DISSOLVING TERRITORIES” was dedicated to the aspect of solidarity between different oppressed and stateless people: therefore we brought together Eelam-Tamil and Kurdish perspectives and explicitly discussed intersections in relation to experiences in (German) exile.
You can find the documentation here.

A DGS (“German Sign Language”) I and a DGS II course with Diana Spieß and the Lebendige Gebärden team also took place. Provided we receive funding, we hope to be able to offer this course again in 2022.

We are also delighted to present the second part of The Legion of Community Superpowers. Illustrated by Elliot Blue, our Dragos set out to share their wisdom and advice with us! Thanks to Elliot Blue for the wonderful collaboration!

Buntes Foto von Büchern, die im Lesekreis besprochen werden, von Stiften, Bilder und anderen Materialen
© Rena Onat and Saida-Mahalia Saad

Another highlight this year was the Queer of Colour Critique reading and discussion group, facilitated by Rena Onat and Saida-Mahalia Saad. The joint closing session was especially great, where we were able to welcome Dr. Chandra Frank and Gayatri Gopinath as well as Kathy-Ann Tan as moderator!
Many thanks to the facilitators, moderator, our guests and also to the participants!

We are looking forward to continuing our projects and starting new ones in the coming year, but above all to the dialogue with you, your ideas and your perspectives.
With this, we would like to say goodbye with a warm thank you. Thank you for your support, your feedback, the small and big ones that you have shared with us again this year. We wish you relaxing days off and time to rest and breathe deeply. We look forward to a new year with you and wish you all much strength and all the best for the turn of the year and for 2022.

With best wishes, your xart splitta team
Juli, Therese, Olga and Savira


cover picture: © “Sleepy Head” by son_gismo is licensed under CC BY 2.0

The Living Archives: Launch 2.0 “I Know What I Know!”

Picture "The Living Archives - the learning diaspora space: The online platform for documenting, archiving and sharing knowledge from and for BIPoC communities. Writings "Launch 2.0", "I Know What I Know!", "What happened last year", "Panel & Performances", "Digital via Zoom and Instagram", 17.12.2021, from 4pm, please register via contact@xartsplitta.net, all in red, beige colour scheme.

Friday December 17th, 4pm

Picture "The Living Archives - the learning diaspora space: The online platform for documenting, archiving and sharing knowledge from and for BIPoC communities. Writings "Launch 2.0", "I Know What I Know!", "What happened last year", "Panel & Performances", "Digital via Zoom and Instagram", 17.12.2021, from 4pm, please register via contact@xartsplitta.net, all in red, beige colour scheme.The event will take place online.

The Living Archives is an online platform that aims to document, archive and pass on content and knowledge created in BIPoC communities. Furthermore, the site is to be used as a learning portal for these communities to share and add to this knowledge.
The online platform was launched for the first time on November 19th, 2020. Now we are one year down the line – and a lot has happened.

The aim is to collect (lost and/or deleted) content and knowledge that is/was generated within BIPoC contexts and make it accessible to these communities.
xart splitta understands The Living Archives as a “Resistant Knowledge Project” (Patricia Hill Collins). In this context archiving, documenting and sharing knowledge is understood as a decolonial act. The concept of the archive is redefined here with regard to its colonial, racist context of origin and used as a means of “counter-narrative”.

It’ s happening: The second launch of The Living Archives! Celebrate with us the further development of the digital community platform!

On December 17th we are looking forward to the performances of Mandhla and Ginnie Bekoe. As well as a panel conversation about “I Know What I Know!”, embodied knowledge and critical knowledge (re)production with the performer Mandhla and Ginnie Bekoe and Saboura Naqshband und Nicola Lauré al-Samarai!

Programm

16.00h – 17.00h Welcome, launch 2.0, presentation of the homepage and review with Juliana Kolberg (xart splitta) and as returning guest Iris Rajanayagam. 

17.00h- 17.30h Performance by Mandhla

17.30h – 19.00h Panel discussion incl. Q&A with Mandhla, Ginnie Bekoe, Saboura Naqshband and Nicola Lauré al-Samarai. Moderated by: Juliana Kolberg

19.00h – 19.30h Performance spoken word by Ginnie Bekoe

The event will take place in German and English spoken language with interpretation DE-ENG and DGS (german sign language).

Pls. register via contact@xartsplitta.net.


The Living Archives is funded by the Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Speakers

Mandhla. is a 24 year old trans-feminine gender non-comforming body born and raised in Zimbabwe, Africa. As a current resident between Berlin and Cologne, she brings a blend of experimental R&B and Soul music intertwined with visual projections and performative dancing. Her music speaks of the daily trials that Trans*, enby and femme* immigrant bodies experience daily with love, identity, sex and acceptance.
A strong lover of fashion, the art of voguing and music, she promises to bring to you an experience that takes you to a world of beauty and divine epiphanies through fierce queer representation and black femme* power. 
As a political and social activist, she is a part of the BIPoC collective, DEMASK, which strives in creating safer spaces for QT (Queer, Trans) BIPoC in Cologne and surrounding areas. mandhla. (wordpress.com) 

Ginnie Bekoe ist ein*e Schwarze Aktivist*in und macht Vorträge, Workshops und Poetry vorranging zu den Verschwurbelungen von Schwarzsein, beHinderung, Fatness & Queerness. Dabei schöpft Ginnie aus der eigenen Identität und eigenen Erfahrungen, wie auch weitergegebenem Wissen (sogar aus Büchern!). Darüberhinaus beschäftigt sich Ginnie extensiv mit Babyelephanten und Eiscreme.

Saboura Naqshband studierte Arabistik, Politikwissenschaft und Sozial- und Kulturanthropologie in London, Kairo und Berlin. In Berlin und bundesweit ist sie als Antidiskriminierungs- und Empowerment-Trainerin tätig, v.a. für  Vereine von und für LSBTI*Q-Geflüchtete und Migrant*innen. Sie arbeitet v.a. zu den Themen (anti-muslimischer) Rassismus, Muslimischer Feminismus und Religion, Gender und Sexualität und übersetzte Lana Sirris 2017 erschienenes Buch „Einführung in islamische Feminismen“ ins Deutsche.

Nicola Lauré al-Samarai Geschichts- und Kulturwissenschaftlerin (historian, cultural theorist). Zu ihren Interessenschwerpunkten gehören BPoC-Geschichte in Deutschland sowie diasporische Bewegungs-, Erinnerungs- und Kulturpolitiken im weitesten Sinne. Sie arbeitet als Autorin und Lektorin sowie als Kuratorin und Vermittlerin im Bereich historisch-politische Bildung und war an verschiedenen Buch- und Ausstellungsprojekten beteiligt, darunter Labor 89: Intersektionale Bewegungsgeschichte*n aus West und Ost und Decolonize ’68! – Bewegungsgeschichtliche Erfahrungen von Schwarzen Frauen und Frauen of Color.