Winterpause – bis 2022!

Liebe Communities, Freund*innen, Unterstützer*innen, Interessierte,
 
ein weiteres Jahr geht zu Ende und wir möchten uns bis zum 10. Januar 2022 in die Winterpause verabschieden. Auch in diesem Jahr hat uns die Covid19-Pandemie viel beschäftigt und unsere Arbeit beeinflusst.

Gleichzeitig gab es auch personelle Veränderungen bei xart splitta. So hat uns unsere Projektleitung Iris Rajanayagam leider nach 6 tollen gemeinsamen Jahren verlassen. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei Iris für das prägende langjährige Engagement bedanken, in dem sie xart splitta mit Leben gefüllt hat und diesen Raum geschaffen hat, für den wir heute so dankbar sind. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre neue Stelle.

Bild "The Living Archives - the learning diaspora space: Die online Plattform zur Dokumentation, Archivierung und Weitergabe von Wissen aus und für BIPoC Communities. Schriftzüge "Launch 2.0“, „I Know What I Know!", „Was im letzten Jahr passiert ist“, „Panel & Performances“, „Digital auf Zoom und Instagram“ Launch 2.0 Perfomances Panel", 17.12.2021, ab 16h, Anmeldung bitte an contact@xartsplitta.net, alles in rot, beiger Farbgestaltung.

The Living Archives ist eine online Plattform zur Dokumentation, Archivierung und Weitergabe von Wissen aus und für BIPoC Communities.

Am 19.11.2021 haben wir Einjähriges gefeiert und am 17.12.2021 mit unserem zweiten Launch die Weiterentwicklungen der Plattform präsentiert!

Mit aller Herzlichkeit möchten wir uns bedanken bei den Teilnehmer*innen unserer zwei Expert*innen-Workshops für euer Feedback, eure Zeit, eure Perspektiven und eure Expertise: Iman Attia, Ginnie Bekoe, Fatima El-Tayeb, Hannah Ishmael, Isidora Randjelović, Ismahan Wayah, Jihad Yagoubi, und Iris Rajanayagam in ihrer Rolle als Mitgründerin.

Ein besonderer Dank geht hier auch nochmal an Nicola Lauré al-Samarai, die seit der Geburtsstunde im Zuge der Veranstaltung Passing it on dabei war und uns die letzten zwei Jahre tatkräftig zur Seite gestanden hat. Wir freuen uns im kommenden Jahr das Projekt weiter mit Leben zu füllen. Viele Inhalte sind schon jetzt einsehbar, einige davon in Safer Spaces.

The Living Archives wurde bisher gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Vielen Dank für die Unterstützung, besonders bei Peggy Piesche, für die Begleitung und Impluse. 

Unser größtes Projekt war auch dieses Jahr #CommunitiesSolidarischDenken und wir freuen wir uns, euch nun einige unserer Highlights präsentieren zu dürfen.

Unsere Veranstaltung In.Solidarity ist in die zweite Runde gegangen!

In.Solidarity – Rückblicke, Einblicke und Ausblicke auf Communityzusammenarbeit fand letztes Jahr in Kooperation mit den neuen deutschen organisationen (ndo) statt.
Dieses Jahr konnten wir ComE In des Migrationsrat Berlin (MRB) für eine Kooperation gewinnen und gemeinsam In.Solidarity II – In Covid, Crisis & Care umsetzen. Vielen Dank an den Migrationsrat für diese erfolgreiche Kooperation!

Nach einer einjährigen Corona-bedingten Pause konnten wir dieses Jahr unsere Veranstaltungsreihe Dissolving Territories| kulturgeographien eines neuen eelams  mit einer dritten Saison fortführen.

Die dritte Saison von »DISSOLVING TERRITORIES«  war dem Aspekt der Solidarität zwischen verschiedenen unterdrückten und staatenlosen Bevölkerungsgruppen gewidmet: hierzu haben wir eelam-tamilische und kurdische Perspektiven zusammengebracht und sind explizit auf Schnittstellen in Bezug auf Erfahrungen im (deutschen) Exil eingegangen.
Die Dokumentation dazu findet ihr hier.

Es hat auch wieder ein DGS I und ein DGS II Kurs mit Diana Spieß und dem Team von Lebendige Gebärden stattgefunden. Vorausgesetzt einer Förderung hoffen wir dieses Angebot in 2022 erneut anbieten zu können.

Wir freuen uns außerdem, euch den zweiten Teil von The Legion of Community Superpowers vorzustellen. Illustriert von Elliot Blue begeben sich unsere Dragos auf den Weg und teilen ihre Weisheiten und Ratschläge mit uns! Danke an Elliot Blue für die wunderbare Zusammenarbeit!

Buntes Foto von Büchern, die im Lesekreis besprochen werden, von Stiften, Bilder und anderen Materialen
© Rena Onat und Saida-Mahalia Saad

Ein weiteres Highlight dieses Jahr war der Queer of Colour Critique Lese- und Gesprächskreis, angeleitet durch Rena Onat und Saida-Mahalia Saad. Besonders toll war hier auch der gemeinsame Abschlusstermin, wo wir neben den Leiter*innen auch Dr. Chandra Frank and Gayatri Gopinath sowie Kathy-Ann Tan als Moderation begrüßen durften!
Einen herzlichen Dank an die Leiter*innen, unsere Gäste und auch an euch für eure Teilnahme!

Wir freuen uns darauf im kommenden Jahr unsere Projekte weiterzuführen und neue zu starten, aber auch vor allem auf den Austausch mit euch, eure Ideen und eure Perspektiven.
Damit möchten wir uns mit einem warmen Dankeschön verabschieden. Danke für euren Support, euer Feedback, die kleinen und großen Unterstützungen, die ihr mit uns auch dieses Jahr wieder geteilt habt. Wir wünschen euch erholsame freie Tage und Zeit zum Ausruhen und Durchatmen. Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit euch und wünschen euch allen viel Kraft und alles Gute für den Jahreswechsel und für 2022.

Mit den besten Wünschen, euer xart splitta Team

Juli, Therese, Olga und Savira

Titelbild: © “Sleepy Head” by son_gismo is licensed under CC BY 2.0

Stellenausschreibung Projektmitarbeit bei xart splitta e.V.

xart splitta e.V. sucht – vorbehaltlich der Finanzierung – ab dem 01. Januar 2022 eine Person für die inhaltliche Mitarbeit im Projekt #CommunitiesSolidarischDenken (20h/Woche) und eine Person für die inhaltliche Mitarbeit im Projekt The Living Archives (15h/Woche).  

xart splitta ist eine Berliner Organisation mit einem Schwerpunkt auf die Themen Intersektionalität, post- und dekoloniale Theorie und Praxis, Erinnerungskulturen sowie Empowerment. 

Die Förderung der Stelle ist derzeit noch nicht bestätigt und bis Dezember 2022 befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an 11 TVL.

Anforderungsprofil – Beide Stellen erfordern: 

  • Sehr gute Kenntnisse zu den Themen Intersektionalität, Black Feminist Thought, rassismus- und diskriminierungskritische Theorie und Praxis, post- und dekoloniale Theorie und Praxis, Empowerment sowie Kenntnisse zu den damit verbundenen aktuellen wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen  
  • Konzipierung, Organisation und Durchführung von diskriminierungskritischen Veranstaltungen/Workshops/Projekten mit intersektionalem Empowerment Schwerpunkt 
  • Interesse im Transfer und der Verbindung von Theorie und Praxis 
  • Verwaltungsmitarbeit bezogen auf den eigenen inhaltlichen Projektbereich, z.B. Akquise und Abrechnungen von Projektmitteln 
  • Öffentlichkeits-Mitarbeit 
  • Erfahrung sowohl mit dem Arbeiten in Teams als auch mit eigenständigem und eigeninitiativem Arbeiten 
  • Vertraut mit der Arbeit und Reflektion in einem BIPoC Team und Vorstand 

Und überdies: 

  • Ein hohes Maß an Empathie und Einfühlungsvermögen 
  • Kreativität und Flexibilität 
  • Ein hohes Maß an strukturiertem und zielgerichtetem Arbeiten 
  • Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit MS-Office, gängigen Online-Conferencing-Tools und allen gängigen Social Media Kanälen 
  • Wertschätzende Kommunikation 

Für die inhaltliche Mitarbeit im Projekt #CommunitiesSolidarischDenken (20h/Woche)  suchen wir eine Person, die zudem Kompetenzen und Erfahrungen in folgenden Bereichen mitbringt: 

  • Sehr gute Erfahrung in Community-basierter Arbeit 
  • Veranstaltungen betreuen, z.B. Anmoderation/Moderation, Betreuung/Vorbereitung von Veranstaltungen inklusive Abenddienste, Auf- und Abbau 

Für die inhaltliche Mitarbeit im Projekt The Living Archives (15h/Woche) suchen wir eine Person, die zudem Kompetenzen und Erfahrungen in folgenden Bereichen mitbringt: 

  • Sehr gute Kenntnisse zu den Themen Erinnerungskulturen, kritische Wissensreproduktion, dekoloniale Archivierung 
  • Sehr gute Erfahrung in Community-basierter Netzwerkarbeit 

Wir möchten insbesondere BIPoC, mit intersektionalen Lebensrealitäten, zu einer Bewerbung ermutigen!  

Aussagekräftige Bewerbungen mit allen üblichen Anlagen bitte bis zum 28.11.2021 als eine PDF ancontact@xartsplitta.net

Weitere Informationen zum Verein findet ihr hier.

Die Bewerbungsgespräche finden ab dem 06.12.2021 statt. 

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! 

The Living Archives: Launch 2.0 “I Know What I Know!”

Bild "The Living Archives - the learning diaspora space: Die online Plattform zur Dokumentation, Archivierung und Weitergabe von Wissen aus und für BIPoC Communities. Schriftzüge "Launch 2.0“, „I Know What I Know!", „Was im letzten Jahr passiert ist“, „Panel & Performances“, „Digital auf Zoom und Instagram“ Launch 2.0 Perfomances Panel", 17.12.2021, ab 16h, Anmeldung bitte an contact@xartsplitta.net, alles in rot, beiger Farbgestaltung.

Freitag, 17.Dezember ab 16 Uhr

Bild "The Living Archives - the learning diaspora space: Die online Plattform zur Dokumentation, Archivierung und Weitergabe von Wissen aus und für BIPoC Communities. Schriftzüge "Launch 2.0“, „I Know What I Know!", „Was im letzten Jahr passiert ist“, „Panel & Performances“, „Digital auf Zoom und Instagram“ Launch 2.0 Perfomances Panel", 17.12.2021, ab 16h, Anmeldung bitte an contact@xartsplitta.net, alles in rot, beiger Farbgestaltung. Die Veranstaltung wird online sattfinden.

The Living Archives ist eine online Plattform, die der Dokumentation, Archivierung und Bereitstellung von in BIPoC Communities entstandenen Inhalten und Wissen dient. Überdies soll die Seite als Lernportal für diese Communities genutzt werden, um dieses Wissen zu teilen und zu ergänzen. 
Am 19.11.2020 wurde die online Plattform erstmalig gelauncht. Nun sind wir ein Jahr weiter – und vieles ist passiert.  

Ziel des Projektes ist es gebündelt Inhalte und Wissen, welches innerhalb von BIPoC Kontexten generiert wird/wurde, festzuhalten und zugänglich zu machen. 
xart splitta versteht The Living Archives als „Resistant Knowledge Project“ (Patricia Hill Collins- dt.: „Widerstands Wissensprojekt“). Archivierung und Dokumentation werden in diesem Kontext als dekoloniale Handlungen verstanden – Konzepte und Praktiken des Archivierens werden hier im Hinblick auf deren kolonialen, rassistischen und heteronormativen Entstehungskontext neu- bzw. umdefiniert und als Mittel des „Gegenerzählens“ verwendet. 

Es ist soweit: Der zweite Launch von The Living Archives! Feiert mit uns die Weiterentwicklung der digitalen Community Plattform!

Am 17.12.2021 freuen wir uns auf die Performances von Mandhla und Ginnie Bekoe sowie ein gemeinsames Gespräch zu „I Know What I Know!“, verkörpertem Wissen und kritischer Wissens(re)produktion, gemeinsam mit den Performer*innen Mandhla und Ginnie Bekoe sowie Saboura Naqshband und Nicola Lauré al-Samarai!

Programm

16.00h – 17.00h Begrüßung, Launch 2.0, Vorstellung der Homepage und Rückblick mit Juliana Kolberg (xart splitta) und als wiederkehrender Gast Iris Rajanayagam 

17.00h- 17.30h Performance von Mandhla

17.30h – 19.00h Panelgespräch inkl. Q&A mit Mandhla, Ginnie Bekoe, Saboura Naqshband und Nicola Lauré al-Samarai. Moderation: Juliana Kolberg

19.00h – 19.30h Performance spoken word von Ginnie Bekoe


 
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Lautsprache statt mit Verdolmetschung DE-ENG und DGS.

Anmeldungen bitte bis zum 16.12.2021 an contact@xartsplitta.net


 The Living Archives wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. 

 

 

Referent*innen

Mandhla. is a 24 year old trans-feminine gender non-comforming body born and raised in Zimbabwe, Africa. As a current resident between Berlin and Cologne, she brings a blend of experimental R&B and Soul music intertwined with visual projections and performative dancing. Her music speaks of the daily trials that Trans*, enby and femme* immigrant bodies experience daily with love, identity, sex and acceptance.
A strong lover of fashion, the art of voguing and music, she promises to bring to you an experience that takes you to a world of beauty and divine epiphanies through fierce queer representation and black femme* power. 
As a political and social activist, she is a part of the BIPoC collective, DEMASK, which strives in creating safer spaces for QT (Queer, Trans) BIPoC in Cologne and surrounding areas.  mandhla. (wordpress.com) 

Ginnie Bekoe ist ein*e Schwarze Aktivist*in und macht Vorträge, Workshops und Poetry vorranging zu den Verschwurbelungen von Schwarzsein, beHinderung, Fatness & Queerness. Dabei schöpft Ginnie aus der eigenen Identität und eigenen Erfahrungen, wie auch weitergegebenem Wissen (sogar aus Büchern!). Darüberhinaus beschäftigt sich Ginnie extensiv mit Babyelephanten und Eiscreme.

Saboura Naqshband studierte Arabistik, Politikwissenschaft und Sozial- und Kulturanthropologie in London, Kairo und Berlin. In Berlin und bundesweit ist sie als Antidiskriminierungs- und Empowerment-Trainerin tätig, v.a. für  Vereine von und für LSBTI*Q-Geflüchtete und Migrant*innen. Sie arbeitet v.a. zu den Themen (anti-muslimischer) Rassismus, Muslimischer Feminismus und Religion, Gender und Sexualität und übersetzte Lana Sirris 2017 erschienenes Buch „Einführung in islamische Feminismen“ ins Deutsche.
 
Nicola Lauré al-Samarai Geschichts- und Kulturwissenschaftlerin (historian, cultural theorist). Zu ihren Interessenschwerpunkten gehören BPoC-Geschichte in Deutschland sowie diasporische Bewegungs-, Erinnerungs- und Kulturpolitiken im weitesten Sinne. Sie arbeitet als Autorin und Lektorin sowie als Kuratorin und Vermittlerin im Bereich historisch-politische Bildung und war an verschiedenen Buch- und Ausstellungsprojekten beteiligt, darunter Labor 89: Intersektionale Bewegungsgeschichte*n aus West und Ost und Decolonize ’68! – Bewegungsgeschichtliche Erfahrungen von Schwarzen Frauen und Frauen of Color.

In.Solidarity II – In Covid, Crisis & Care: Healing Circle

für BIPoC mit Griselda Enciso // 11-14 Uhr

Dieser Workshop wird online stattfinden und deutsche und englische Lautsprache ist möglich – Lasst uns einander aushelfen!

Wiederholter Schriftzug in Gelb, Rosa, Blau auf lila Hintergrund: "In.Solidarity II - In Covid, Crisis & Care". Bilder von rechts oben nach links unten: Virus-Strang, mit stilisierter Person im Kreis, xart splitta Logo, Hände mit Herzen im Kreis zusammenführend, Sprechblase mit Herz, Logo Migrationsrat Berlin und Logo ComE In - Community, Empowerment, Intersektional.

Workshop zur Heilung alter Wunden und Rückkehr zum Urvertrauen: Die Pandemie als Möglichkeit zur Selbst(er)findung 

Zusammenkommen als Gruppe, gemeinsame Meditation, Übungen zur Heilung/Prozess der Heilung alter Wunden, gemeinsame Reflektionsräume: Was sind meine Sorgen und Ängste? Was sind meine Tools hierfür? Diese Ängste und Sorgen werden gemeinsam recycelt und freigesetzt als Energie zur Selbstbestimmung in Liebe, Dankbarkeit und Bescheidenheit. Wir werden uns hier auch auf unsere Rolle, unser Sein in unseren Communities beziehen und einen gemeinsamen ruhigen, heilsamen und dankbaren Ort herstellen. 


Foto von Griselda, vor weißem Hintergund, lächelt in die Kamera im Portätausschnitt.

Mein Name ist Griselda Enciso und ich bin Afroperuanerin.
Nach langer Suche durch verschiedene Kulturkreise und Studiengänge, habe ich mich meiner Berufung als Heilpraktikerin / Curandera (Medizinfrau) in meinem freiwilligen Exil in Berlin endlich gestellt. Dieses „Ja“ ist gleichbedeutend mit einer bedingungslosen Annahme der Geschenke meiner Ahnen. Ich arbeite mit großer Freude inspiriert von meinen spirituellen Beschützern mit Hilfe der Homöopathie, Techniken aus den Systemischen Aufstellungen und afroperuanischen Tänzen.

 

In.Solidarity II – In Covid, Crisis & Care: Möglichkeiten des Allyship

für weiße Menschen mit Tuğba Tanyılmaz und Anifa Heinrich // 10-15 Uhr

Wiederholter Schriftzug in Gelb, Rosa, Blau auf lila Hintergrund: "In.Solidarity II - In Covid, Crisis & Care". Bilder von rechts oben nach links unten: Virus-Strang, mit stilisierter Person im Kreis, xart splitta Logo, Hände mit Herzen im Kreis zusammenführend, Sprechblase mit Herz, Logo Migrationsrat Berlin und Logo ComE In - Community, Empowerment, Intersektional.

Dieser Workshop wird online stattfinden und in deutscher Lautsprache.

Sei es im Team, in der Hochschule, im Seminar, auf der Arbeit, in der pädagogischen Praxis oder im privaten Bereich – Rassismus ist überall präsent und oft doch unerkannt. Guter Wille allein reicht oft nicht aus, um diskriminierende Äußerungen oder Handlungen zu vermeiden. Um Rassismus und Diskriminierungen zu erkennen und das eigene Verhalten zu ändern bzw.  Strukturen zu beeinflussen, müssen weiße Menschen ihre eigene Position reflektieren können und lernen unterstützend reagieren und agieren zu können.  

In diesem Workshop bieten wir weißen Menschen einen Ort für einen (fachlichen) Austausch der pädagogischen Praxis und Reflexion der eigenen Person, sowie der strukturellen und institutionellen Ebenen von Rassismus. In dem Workshop konzentrieren wir uns auf die Einführung zu dem Thema, sowie auf eine persönliche Auseinandersetzung.  

Die Schulungen soll sich vor allem an weiße Menschen richten, die sich bereits mit Themen von Diskriminierung, Anti-Rassismus / Critical Whiteness und Allyship beschäftigt haben. In dem Workshop können die Teilnehmenden gezielte Kenntnisse rund um Thema »Diskriminierung, Rassismus und Allyship« weiter sammeln und ausbauen. Die gesellschaftliche Realität wird hierbei als Einführung gegeben und schließlich der Zusammenhang zwischen ihren bereits existierenden Lehrmethoden bzw. Lehrinhalten und den fehlenden Inhalten hergestellt. Aufbau und fachliche Konkretisierungen orientieren sich an den Teilnehmer_innen. 


Foto von Tuĝba, auf einem Sofa, weiße Wand im Hintergrund. Mit einseitigem Grinsen.

Tuĝba Tanyılmaz ist aktuell die Geschäftsführerin vom Migrationsrat Berlin e.V. und die Projektleitung der Initiative intersektionale Pädagogik (i-PÄD).
Tuğba Tanyılmaz ist seit 20 Jahren in der sozialen Arbeit tätig und ist Erzieherin und Sozialarbeiterin. Als diese betreute und leitete sie zahlreiche machtkritische Projekte, die stets einen Antidiskriminierungsansatz hatten und vor allem mit dem Empowermentansatz durchgeführt wurden. Ihre Schwerpunkte sind Intersektionalität, machtkritische Erziehung, rassismuskritische Bildung und Erziehung, Klassismus, Adultismus, LSBTIQ Diskriminierung, Empowerment, Krisenintervention und Konfliktmanagement.
Als selbständige Bildungsreferentin und Mediatorin bietet sie interaktive Vorträge, Workshops, Prozessbegleitungen, Organisationsentwicklung und Lehrveranstaltungen an. 

Foto von Anfia, vor einer weißen Wand, lächelt in die Kamera.

Anifa Heinrich, nonbinary queer Black, studiert, arbeitet und lebt inzwischen in Berlin. Neben der Schwerpunktsetzung auf Diskriminierungen auf bildungspolitischer Ebene im Studium der Sozialen Arbeit, ist Anifa seit Ende 2020 beim MRB in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit Anfang 2021 ist Anifa Teammitglied bei i-PÄD und bietet hier Vorträge, Workshops, Beratungen sowie Prozessbegleitungen an.