It’s About Our Booties – We are here to be alive! – Workshop 1

Mit Ginnie Bekoe und Tsepo Andreas Bollwinkel

15. & 16. August 2020 // 11 – 18 h

Informationen zur Anmeldung findet ihr hier. Bitte guckt euch dies vor einer Anmeldung an. Anmeldeschluss ist der 02.08.2020.


Ginnie Bekoe und Tsepo Bollwinkel sind zwei queere disablesierte und rassifizierte dicke jüngere/ältere trans* Menschen aus dem Hamburger Raum.

In ihrer Arbeit kämpfen beide um (Selbst-)Befreiungen von gesellschaftlichen Unterdrückungsformen.

Erkennen, welche Mechanismen wirken und deren Verknüpfungen verstehen, Widerstandswissen teilen und Räume öffnen für Verwirrung, Wut, Trauer, Stolz, (Selbst-)Liebe und Lust: Das sollen diese Workshops in einem möglichst sicheren Rahmen anbieten. Ginnie und Tsepo orientieren sich dabei an den Bedürfnissen der Teilnehmenden.


Für: Dicke_fette Schwarze Menschen/Indigene Menschen/Personen of Color, die behindert werden.

Dieser Workshop wird in deutscher Lautsprache gehalten, Englisch ist von Vorteil, aber keine Vorraussetzung. Meldet euch bei uns, wenn ihr eine Übersetzung in die Deutsche Gebärden Sprache benötigt!
Der Workshop wird online stattfinden!


Ginnie Bekoe, nicht-binär/queer, Behindert, dick_fett Aktivist*in & Beiratsmitglied in der ISD (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) (gew-hamburg.de) macht Vorträge (agqueerstudies.de), Workshops (attension-festival.de) und Poetry vorrangig zu den Verschwurbelungen von Schwarzsein, beHinderung, Fatness & Queerness.

Tsepo Andreas Bollwinkel, (tsepo-bollwinkel-empowerment.de), alt, Schwarz, fett, geh-behindert, trans, studierter Oboist, Mitglied der ISD (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland), seit über einem Jahrzehnt aktivistisch tätig.


It’s About Our Booties – We are here to be alive! – Workshop 4

Mit Ginnie Bekoe und Tsepo Andreas Bollwinkel

22. & 23. August 2020 // 11 – 18 h

Informationen zur Anmeldung findet ihr hier. Bitte guckt euch dies vor einer Anmeldung an. Anmeldeschluss ist der 09.08.2020.


Ginnie Bekoe und Tsepo Bollwinkel sind zwei queere disablesierte und rassifizierte dicke jüngere/ältere trans* Menschen aus dem Hamburger Raum.

In ihrer Arbeit kämpfen beide um (Selbst-)Befreiungen von gesellschaftlichen Unterdrückungsformen.

Erkennen, welche Mechanismen wirken und deren Verknüpfungen verstehen, Widerstandswissen teilen und Räume öffnen für Verwirrung, Wut, Trauer, Stolz, (Selbst-)Liebe und Lust: Das sollen diese Workshops in einem möglichst sicheren Rahmen anbieten. Ginnie und Tsepo orientieren sich dabei an den Bedürfnissen der Teilnehmenden.


Für: Menschen, die behindert werden. Dicke_fette und schlanke Menschen, weiße und
Schwarze Menschen/Indigene Menschen/Personen of Color sind alle willkommen.

Dieser Workshop wird in deutscher Lautsprache gehalten, Englisch ist von Vorteil, aber keine Vorraussetzung. Meldet euch bei uns, wenn ihr eine Übersetzung in die Deutsche Gebärden Sprache benötigt!
Der Workshop wird online stattfinden!


Ginnie Bekoe, nicht-binär/queer, Behindert, dick_fett Aktivist*in & Beiratsmitglied in der ISD (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) (gew-hamburg.de) macht Vorträge (agqueerstudies.de), Workshops (attension-festival.de) und Poetry vorrangig zu den Verschwurbelungen von Schwarzsein, beHinderung, Fatness & Queerness.

Tsepo Andreas Bollwinkel, (tsepo-bollwinkel-empowerment.de), alt, Schwarz, fett, geh-behindert, trans, studierter Oboist, Mitglied der ISD (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland), seit über einem Jahrzehnt aktivistisch tätig.


It’s About Our Booties – Do it the Body Positive Way! – Workshop 2

Körperdiverse Reaktionen auf Körpernormierungen

Mit SchwarzRund

05. & 06. September 2020 // 11 – 18h

Informationen zur Anmeldung findet ihr hier. Bitte guckt euch dies vor einer Anmeldung an. Anmeldeschluss ist der 23.08.2020.


Körperdivers in dieser Gesellschaft fühlt sich ganz unterschiedlich an, je nachdem ob du zusätzlich Rassismus, cis_hetero_Sexismus, Klassismus und Diskriminierung mit Bezug auf Körper und Psyche erfährst. Körperdiversität; groß, klein, dünn, dick, (Cis)-Norm- Schön oder eben nicht, queer-dresscode erfüllend, femme oder butch… all dies wirkt sich auf unser Erleben des Alltags aus, Körper werden genormt, die dadurch produzierten Ausschlüsse hinterlassen Verletzungen, bringen aber auch eine Vielfalt von Handlungsansätzen mit sich.
Wie wird Gesundheit und Schönheit konstruiert und was sind die Auswirkungen für Schwarze Menschen und PoC? Woher kommen eigentlich die Konzepte, die uns so täglich nerven und wer profitiert davon? Hattet ihr Momente, wo ihr euch stark gefühlt habt? Wie können wir uns selbst und andere unterstützen?

Die Ziele des Workshops sind das Teilen von Erfahrungen, um dann daraus Handlungsstrategien zu entwickeln und uns unserer Handlungsmacht bewusster zu werden.


Für: Schwarze Menschen/Indigene Menschen/Personen of Color, die behindert werden. Schlanke & dicke_fette Körper sind gleichermaßen willkommen.

Dieser Workshop wird in deutscher Lautsprache gehalten. Meldet euch bei uns, wenn ihr eine Übersetzung in die Deutsche Gebärden Sprache benötigt!
Der Workshop wird online stattfinden.


SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit über einem Jahrzehnt in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen und Anthologien. Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communitys verhandelt sie in Performance-Texten, Gemälden, Vorträgen, Visual DJ-Sets, Zines und Workshops. Ihr akademischer Forschungsschwerpunkt sind Interventionsformen. 2016 erschien ihr a

froqueerer Roman BISKAYA, derzeit arbeitet sie an ihrem nächsten großen Romanding.

 

Facebook: facebook.de/schwarzrund

Twitter: @SchwarzRund

Instagram: @SchwarzRunden


It’s About Our Booties – BLACK ENERGY – Workshop 6

With Paula Azeviche and Ford Kelly

19th & 20th of September 2020 // 11 – 18 h

Dieser Workshop wird in englischer Lautsprache stattfinden, die Workshopleitenden sprechen auch: deutsch, spanisch und portugiesisch (Lautsprachen).

You can find information about registration here for German or here for English. Please check this out before you register. Deadline for registration is 06.09.2020.


What does Black Energy mean to us in the context of Black Rage, Black Rest, Black Spirituality and Black Love?

This Workshop is about harvesting our energy as Black Trans*, Inter, Non_binary, Genderqueer, Agender People where we will explore ways in which this energy effects us as we use movement, sounds, meditations, discussions and experimentations as well as drawing and sharing music to guide us within Black Energy.

Black Energy is a experience that will give us internal tools to navigate our external worlds. It is a preparation for how important it is to find our own energy, and how our own energy can transform our own world. 

It is an exercise for self empowerment, growth, healing, resilience, creativity and give us strength to exist as Black Bodies in movement. 


For: Black People, all bodies welcome.

The workshop will take place in English spoken language. The facilitators also speak German, Spanish and Portuguese (spoken language). 

This is an online workshop.


 Paula Azeviche holds a Master’s degree in Ethnology and African Studies from the Faculty of Humanities, 2011 and a Bachelors degree in Education from the Faculty of Education, 2007. Her experience is concentrated in the field of human sciences, with special emphasis on racism and antiracism praxis in education and diversity. She is a pedagogical consultant and art educator.

 

Ford Kelly is a Black Alien Queer Trans* Artist / Facilitator who lives and works in Berlin. Ford’s experience is concentrated between the fields of design, Cultural Production and dance/movement research. All with a focus on Black Queer Spaces in Berlin.


It’s About Our Booties – Reframe Fat-Reclaim Movement – Workshop 7

Mit Mäks

12. & 13. September 2020 // 11 – 18 h
und
03.  & 04. Oktober 2020 // 11 – 18 h

Informationen zur Anmeldung findet ihr hier. Bitte guckt euch dies vor einer Anmeldung an. Anmeldeschluss ist der 30.08.2020.


Fett feiern hört oft da auf, wo es am schwersten ist: beim eigenen Bauch! Wir wollen uns dem widmen, was ein Online-Artikel kaum abdecken kann: uns unserem Fett spürend hinzugeben und neue Anker der Wertschätzung zu setzen, die schwer durch reines Nachdenken in die Welt kommen. Eine Impfung gegen die Diätindustrie!

Indem Fett als Gewebe ein neuer Rahmen gegeben wird („Reframe Fat“), wird Platz für eine neue Beziehung geschaffen, die Fett in seiner Eleganz, Transformativität und Widerstandskraft feiert. So kann dann über das Spüren von Fettgewebe Bewegung erforscht und losgelöst von Gewichtsabnahme wiederangeeignet („Reclaim Movement“) werden.
Angefangen mit der Bewegung des eigenen Körpers, spüren wir darauf aufbauend nach, wie sich aus einzelnen Menschen eine Gruppe, eine politische Bewegung formen kann. Dazu wird sich Fettgewebe und Bewegung mit verschiedenen körperbezogenen Methoden angenähert, die aus den Bereichen der somatischen Arbeit (Feldenkrais, BodyMindCentering, erfahrbare Anatomie, Authentic Movement) stammen. Wenn das mit kreativen Methoden wie z. B. automatischem Schreiben kombiniert wird, ist das fat magic in voller Blüte!

Im Workshop sollen sich Fragen gewidmet werden, wie:

Wie werden dicke_fette Körper gesehen und was hat sich davon in unseren Körpern eingeschrieben? 

Wie habe ich mich bewegt, um meinen dicken_fetten Körper zu verstecken oder anzupassen – z.B. Baucheinziehen? Wie wirkt das bis heute nach? Wie beziehe ich mich auf mein Fettgewebe?

Wie kann ich mich dem auf transformative Art spürend widmen?

Welche Forderungen erwachsen aus diesem körperangebundenen neuen Bewusstsein an unsere Umwelt, wie der queeren Szene?

Es braucht keine (mentale) Fitness, come as you are. Pausen sind immer erwünscht. Du bleibst Kapitän_in deines Prozesses und die virtuelle Couch ist immer frei, um zu ruhen und sich in den fetten Prozessen anderer zu baden.

Let’s dive into the sea of fat cells.

Mäks Konzept arbeitet über einen längeren Zeitraum, mit Erholungs- und Selbstreflektions Phasen dazwischen. Aus diesem Grund trifft sich die Gruppe von Mäks an zwei Wochenenden.


Für: Dicke_fette Menschen, auch weiße Menschen und Personen, die nicht behindert werden, sind willkommen.

Dieser Workshop wird in deutscher Lautsprache gehalten und findet online statt.


Mäks Roßmöller: Als Somatiker*in, systemische*r Therapeut*in i.A. und Aktivist*in arbeite ich vom ganzen Herzen zu der Frage, wie körperzentrierte Ansätze, intersektionales Empowerment und Therapie verwebbar werden und gesellschaftlichen Wandel katalysieren. Seit vier Jahren forsche ich zu Fettgewebe und Bewegung in verschiedenen Konstellationen und Ausrichtungen. Außerdem: Ausbildung in verschiedenen somatischen und tänzerischen Methoden, 2014 Gründung des queerfeministischen Kollektivs FATup, Veranstaltung des monatlichen Queer Fat Hangouts, Initiator*in des Coachingangebots „Reclaim your Body_fat“, seit vielen Jahren mit Spokenword-Performances auf vielen queeren Bühnen wie dem Fat Cabaret und Wigstöckl unterwegs. In Bezug auf Machtstrukturen bin ich fett, psychokrisen- und trauererprobt, queer, mittelklasse, nichtbinär trans* und weiß positioniert mit dem Versuch, kontrarassistisch zu handeln. 

Instagram: the_fat_maksias                        

Facebook: Max Power

Homepage: www.maeks.me