10 Jahre xart splitta!

2012 wurden wir gegründet, deswegen feiern wir dieses Jahr 10 Jahre xart splitta. Gemeinsam mit euch und für euch möchten wir 10 Jahre Rückblicke und Einblicke schaffen und diese Stück für Stück auf unserer Homepage bereitstellen.

Dabei seid IHR der wichtigste Teil der letzten 10 Jahre, denn IHR seid xart splitta. Ohne eure Beiträge, eure Ideen, eure Kraft, euren Zuspruch, euren Support und euer Vertrauen wären wir heute nicht hier – xart splitta is because we are (Ubuntu).

Wir freuen uns daher auf eure Community-Beiträge, Highlights, bewegende Gespräche, berührende Momente, die euch besonders im Herzen geblieben sind aus den letzten 10 Jahren.
Schickt uns Videos, Bilder, Texte, Audionachrichten an contact@xartsplitta.net.

Wir freuen uns auf euren Rückblick!

10 Jahre xart splitta, hier ist unser Rückblick – Wer wir sind und einige (weil es gibt zum Glück so viele) unserer Highlights.


Iris Rajanayagam war 6 Jahre fester und wichtiger Teil von xart splitta und ist nicht zuletzt der Grund warum wir heute ein Raum von und für BIPoC Communities sind. Danke, Iris, für Deine Arbeit und Loyalität, Dein Input und Deine Gedanken.
Wir sind gespannt auf Deinen Rückblick:


Was bedeutet xart splitta für dich?

Im ersten Moment ist es tatsächlich schwierig zu sagen, was xart splitta für mich bedeutet, da ich im Laufe der Zeit mit xart splitta quasi mehr oder weniger „verwachsen“ bin. Ich habe mich sehr stark mit xart splitta identifiziert und habe meine Tätigkeit dort nie ausschließlich als meine Lohnarbeit betrachtet. Auch wenn ich natürlich durch meine Arbeit dort meinen Lebensunterhalt und den meiner Familie mitbestreiten konnte.
Ich gehe hier jetzt nicht weiter darauf ein, was xart splitta im Allgemeinen ausmacht, da sich das ja auf der Website nachlesen lässt. Aber in Kürze, würde ich gerne erklären was xart splitta für mich ganz persönlich bedeutet: Im Büro hängt an der Wand ein Zitat von James Baldwin, welches wir für unsere Zwecke leicht abgeändert haben: „The place in which we’ll fit will not exist until we make it”, dies fasst für mich sehr treffend zusammen was xart für mich war und ist. Es ist ein Raum, den wir stetig kollektiv gestalten und weiterentwickeln, ein dynamischer, sich kontinuierlich verändernder Raum, so wie es auch unsere Communities sind. Ein Ort an dem wir versuchen aufeinander zuzugehen, Räume für Reflexion und Austausch zu schaffen, möglichst in einem Safer Space und auch immer in engen Kontakt mit unseren Communities und den jeweiligen Bedarfen in diesem Zusammenhang. Im Prinzip könnte xart splitta teilweise sogar als eine Art Rückzugsraum betrachtet werden, der wenn ich mich nicht irre, eine Zeitlang in der Form tatsächlich auch relativ einzigartig war in Berlin. Ein weiterer Punkt, der für mich die Arbeit von xart splitta ausmacht ist, dass wir sozusagen auch geographisch auf mehreren Ebenen eingebunden sind und wahrgenommen werden, sowohl auf Kiezebene, als auch international und dementsprechend dazu auch in unseren Formaten und Zielgruppen sehr vielfältig sind.

Natürlich gab es mit der Zeit viele Veränderung sowohl thematisch als auch strukturell, zum Glück waren das vor allem schöne und zielführende Prozesse und Veränderungen. Es gab aber auch schwierige Zeiten und bis heute bleibt xart splitta ein Raum der, wie so viele Orte dieser Art sehr prekär ist in seinem Dasein. Nun hat xart splitta zwar immerhin durch die Förderung der LADS eine gewisse Stabilität erhalten können, dennoch ist diese weiterhin temporäre Natur und bringt auch nochmal andere Veränderungsprozesse und Dynamiken mit sich, die es wieder zu navigieren gilt.

6 Jahre xart splitta – Was ist Dein Rückblick, was waren Deine Highlights?

Es ist schwierig über Highlights zu sprechen, da in den sechs Jahren so viel Tolles passiert und entstanden ist, aufgebaut und weiterentwickelt wurde. Manchmal ganz kleine Dinge in eher intimen Kreisen mit wenigen Personen und wenig Öffentlichkeit, manchmal relativ groß und mit sehr viel Aufmerksamkeit von außen. Nicht zu vergessen sind die vielen schönen, inspirierenden und auch lehrreichen Momenten mit den über die Jahre wechselnden verschiedenen weiteren Teammitglieder xart splittas. Aber ich glaube, wenn ich drei (bzw. eigentlich vier) wählen dürfte, wären es (tatsächlich auch chronologisch) zunächst, die erste größere Reihe, die ich 2016 kuratiert habe: „Dekolonisierung in Kunst und visuelle Kultur“. Ich habe das Gefühl mit dieser Reihe wurde eine Art „Meilenstein“ (oder auch eine Art Fundament) gesetzt dafür was xart splitta bzw. die Arbeit und der Ansatz von xart splitta ausmacht, in welche Richtung wir uns bewegen und welche Form der Zusammenarbeit wir uns wünschen. Aus dieser Reihe sind sehr viele Kontakte entstanden, tolle neue Ideen und mögliche weitere inhaltliche Themensetzungen erwachsen.
Als zweites Highlight würde ich unser erstes großes Symposium, was 2018 stattgefunden hat nennen: „Neue Perspektiven auf Erinnerung. Narrative.Zukunft.“. Das ist eine Veranstaltung, die noch sehr lange in meiner Erinnerung bleiben wird. Es waren zwei sehr dichte Tage, an denen wir gemeinsam mit den Teilnehmenden und Referierenden unheimlich viel erlebt, erfahren und zusammen durchgekaut haben. Dazu gehörte es einerseits sich gegenseitig zu stärken, Wissen und Erfahrungen auszutauschen sowie kollektiv BIPoC Wissen zu produzieren und andererseits auch zu diskutieren, sich uneinig zu sein und schwierige Themen anzusprechen. Für mich persönlich kann ich sagen, dass es zwei sehr schöne Tage waren, von denen ich teilweise heute noch zerre und Gespräche mit Personen habe, die mit: „Weißt du noch damals beim Symposium…“ anfangen. Im Prinzip kann von da aus auch eine Linie gezogen werden zu einem weiteren tollen Projekt und zwar „Passing it On“, dass 2019 in Kooperation mit Nicola Lauré al-Samarai durchgeführt wurde und aus dem mein letztes und derzeit absolutes Favourite entstanden ist; die Online-Plattform The Living Archives, die Juliana Kolberg (jetzige Leitung) und ich gemeinsam aufgebaut haben. Hier ist ein Raum entstanden, in dem wir das was xart splitta im realen Raum ausmacht, auch digital umsetzen und festalten konnten, was, denke ich, auch in Bezug auf Verstetigung, Nachhaltigkeit und Barrierereduzierung ein unheimlich wichtiger Faktor ist.

Wenn ich auf die 6 Jahre, in denen ich Teil von xart splitta war, zurückblicke, was in dieser Zeit alles passiert ist, muss ich vor allem an die Kontakte, Bekanntschaften, Netzwerke, (tiefen) Verbindungen u.ä. denken, die entstanden sind. Ebenso, wie an die individuellen und kollektiven Prozesse, die stattgefunden haben und auch ganz praktisch, die Reichweite und den Impact, den xart splitta mittlerweile hat.
Ich denke wichtig wäre an dieser Stelle zu erwähnen, dass das was xart splitta ausmacht auch die ganzen vielen Personen sind, die in den letzten Jahren mit uns den Raum gestaltet, unterstützt und getragen haben und als Community auch in den schwierigen Zeiten für uns da gewesen sind. Ohne die – ohne euch – wäre xart splitta nicht das, was es heute ist. Ob im Großen oder im Kleinen, nach außen sichtbar oder eher im Hintergrund bleibend etc., kurzum xart splitta ist viel mehr, sind viel mehr, als es auf den ersten Eindruck vermuten lässt. Ich könnte jetzt anfangen aufzuzählen aber die Liste wäre für diesen Rahmen einfach zu lang und ich denke diejenigen wissen wer gemeint ist und dass wir ihnen unheimlich dankbar sind.
Um den Punkt abzuschließen – und das ist ja auch eine Prämisse von xart splitta – wäre es hier passend daran zu erinnern, dass wir nicht an dem Punkt wären an dem wir sind, den Mut und die Ressourcen hätten, wenn nicht andere vor uns den Weg geebnet hätten!

Ich wünsche xart splitta von Herzen alles Gute für den weiteren Weg, viel Kraft für etwaige Hürden und viel Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft. Ich bin dankbar, für die schöne und stärkende Zeit, die ich dort verbringen konnte.


Iris Rajanayagam ist Historikerin (Köln, Dar es Salaam und Berlin) und arbeitet zu post- und dekolonialen Theorien, Intersektionalität, Erinnerungspolitik(en) und Social Change; ihr Fokus liegt hierbei insbesondere auf der Verbindung von Theorie und Praxis. Sie ist Referentin für Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und ehemalige Leiterin der Organisation xart splitta , wo sie u.a. die Online-Plattform The Living Archives mitinitiiert und -aufgebaut hat. Überdies lehrte sie viele Jahre an der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) im Modul „Rassismus und Migration“ sowie im internationalen Masterstudiengang „Social Work as a Human Rights Profession”. Von 2017 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Praxisforschungsprojekt “Passkontrolle – Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart” an der ASH (Leitung: Prof. Dr. Iman Attia) und war an der Gestaltung der Seite Verwobene Geschichte*n mitbeteiligt. Zwischen 2019 und Juni 2021 war sie Vorstandssprecherin des Migrationsrates Berlin. Iris Rajanayagam ist überdies Mitbegründerin der Radiosendung „Talking Feminisms“ bei reboot.fm.

Broschüre 2021

#CommunitiesSolidarischDenken – Überlegungen zu nachhaltiger Community-Zusammenarbeit II

Seit 2020 beschäftigen wir uns bei xart splitta schwerpunktmäßig mit #CommunitiesSolidarischDenken. In diesem Jahr (2021) ging es um Selbstidentität und Solidarität aus Unterschieden, Differenzen und Komplexitäten heraus.

Was bedeutet Solidarität? Was bedeutet community-übergreifende Arbeit und was beinhaltet und benötigt eine solidarische Praxis? Wie können wir Communities bilden, die sich auch in Abgrenzungen, weiterhin solidarisieren?

Dies haben wir wieder für euch in unserer Broschüre #CommunitiesSolidarischDenken – Überlegungen zu nachhaltiger Community-Zusammenarbeit II zusammengefasst, welche hier als download verfügbar ist.

Wenn ihr eine Print-Version haben möchtest kontaktiert uns unter contact@xartsplitta.net.

Broschüre #CommunitesSolidarischDenken 2021

Update xart splitta zum Genderstern und Genderdoppeltpunkt

Eine Sprache oder Sprachpraxis, welche mehrdimensionale Diskriminierungen mit einbezieht, herzustellen, ist ein Prozess, in welchem wir durch Ausprobieren und kritischem Hinterfragen kontinuierlich weiterlernen müssen.

Anfang 2021 gab es viel Gespräch um Gendern und den Doppelpunkt. Dieser, so hieß es, würde, bspw. in Vorleseprogrammen, Barrieren reduzieren. Auf Grund dessen hatten auch wir uns für einen Wechsel zum Doppelpunkt entschieden. Zumindest kurzzeitig. Weiterführende, recht schnell darauffolgende, Auseinandersetzungen hatten jedoch gezeigt, dass der Genderdoppelpunkt nicht nur keine weiteren Barrieren abbaut, sondern leider geradezu gegenteilig nicht hilfreich diesbezüglich ist.

Zum Nachlesen: Der deutsche Blinden- und Sehbehindertenverein e.V. hat in einem Artikel zum Thema Gendern und Barrierefreiheit grundsätzlich empfohlen, nicht mit Sonderzeichen und/oder Typografie zu gendern, da es keine einheitliche Form gibt, wie Vorleseprogramme oder Screenreader mit den Zeichen umgehen sollen und dies zu Problemen beim Vorlesen führt. Zudem sind der Genderunterstrich und der Genderdoppelpunkt für sehbehinderte Menschen schlechter sichtbar als das Gendersternchen. Da der Genderstern die am häufigsten verwendete Art des Genderns ist, wird sie am ehesten von Software und Vorleser*innen auch als Gendern erkannt.

Aus diesen Gründen haben wir uns bereits 2021 dazu entscheiden zum Genderstern zurückzukehren.

An dem Abbau von Barrieren müssen wir kontinuierlich weiterarbeiten, weshalb dies nur eine momentane Lösung darstellen kann. Solche Veränderungsprozesse wollen wir solidarisch mit und durch unsere Communities umsetzen.

Wichtig ist es uns daher euch unsere Entscheidungsprozesse transparent zu machen, um zu einem gemeinsamen Diskurs beizutragen.

Mit vielen lieben Grüßen

Euer xart splitta Team

Winterpause – bis 2022!

Liebe Communities, Freund*innen, Unterstützer*innen, Interessierte,
 
ein weiteres Jahr geht zu Ende und wir möchten uns bis zum 10. Januar 2022 in die Winterpause verabschieden. Auch in diesem Jahr hat uns die Covid19-Pandemie viel beschäftigt und unsere Arbeit beeinflusst.

Gleichzeitig gab es auch personelle Veränderungen bei xart splitta. So hat uns unsere Projektleitung Iris Rajanayagam leider nach 6 tollen gemeinsamen Jahren verlassen. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei Iris für das prägende langjährige Engagement bedanken, in dem sie xart splitta mit Leben gefüllt hat und diesen Raum geschaffen hat, für den wir heute so dankbar sind. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre neue Stelle.

Bild "The Living Archives - the learning diaspora space: Die online Plattform zur Dokumentation, Archivierung und Weitergabe von Wissen aus und für BIPoC Communities. Schriftzüge "Launch 2.0“, „I Know What I Know!", „Was im letzten Jahr passiert ist“, „Panel & Performances“, „Digital auf Zoom und Instagram“ Launch 2.0 Perfomances Panel", 17.12.2021, ab 16h, Anmeldung bitte an contact@xartsplitta.net, alles in rot, beiger Farbgestaltung.

The Living Archives ist eine online Plattform zur Dokumentation, Archivierung und Weitergabe von Wissen aus und für BIPoC Communities.

Am 19.11.2021 haben wir Einjähriges gefeiert und am 17.12.2021 mit unserem zweiten Launch die Weiterentwicklungen der Plattform präsentiert!

Mit aller Herzlichkeit möchten wir uns bedanken bei den Teilnehmer*innen unserer zwei Expert*innen-Workshops für euer Feedback, eure Zeit, eure Perspektiven und eure Expertise: Iman Attia, Ginnie Bekoe, Fatima El-Tayeb, Hannah Ishmael, Isidora Randjelović, Ismahan Wayah, Jihad Yagoubi, und Iris Rajanayagam in ihrer Rolle als Mitgründerin.

Ein besonderer Dank geht hier auch nochmal an Nicola Lauré al-Samarai, die seit der Geburtsstunde im Zuge der Veranstaltung Passing it on dabei war und uns die letzten zwei Jahre tatkräftig zur Seite gestanden hat. Wir freuen uns im kommenden Jahr das Projekt weiter mit Leben zu füllen. Viele Inhalte sind schon jetzt einsehbar, einige davon in Safer Spaces.

The Living Archives wurde bisher gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Vielen Dank für die Unterstützung, besonders bei Peggy Piesche, für die Begleitung und Impluse. 

Unser größtes Projekt war auch dieses Jahr #CommunitiesSolidarischDenken und wir freuen wir uns, euch nun einige unserer Highlights präsentieren zu dürfen.

Unsere Veranstaltung In.Solidarity ist in die zweite Runde gegangen!

In.Solidarity – Rückblicke, Einblicke und Ausblicke auf Communityzusammenarbeit fand letztes Jahr in Kooperation mit den neuen deutschen organisationen (ndo) statt.
Dieses Jahr konnten wir ComE In des Migrationsrat Berlin (MRB) für eine Kooperation gewinnen und gemeinsam In.Solidarity II – In Covid, Crisis & Care umsetzen. Vielen Dank an den Migrationsrat für diese erfolgreiche Kooperation!

Nach einer einjährigen Corona-bedingten Pause konnten wir dieses Jahr unsere Veranstaltungsreihe Dissolving Territories| kulturgeographien eines neuen eelams  mit einer dritten Saison fortführen.

Die dritte Saison von »DISSOLVING TERRITORIES«  war dem Aspekt der Solidarität zwischen verschiedenen unterdrückten und staatenlosen Bevölkerungsgruppen gewidmet: hierzu haben wir eelam-tamilische und kurdische Perspektiven zusammengebracht und sind explizit auf Schnittstellen in Bezug auf Erfahrungen im (deutschen) Exil eingegangen.
Die Dokumentation dazu findet ihr hier.

Es hat auch wieder ein DGS I und ein DGS II Kurs mit Diana Spieß und dem Team von Lebendige Gebärden stattgefunden. Vorausgesetzt einer Förderung hoffen wir dieses Angebot in 2022 erneut anbieten zu können.

Wir freuen uns außerdem, euch den zweiten Teil von The Legion of Community Superpowers vorzustellen. Illustriert von Elliot Blue begeben sich unsere Dragos auf den Weg und teilen ihre Weisheiten und Ratschläge mit uns! Danke an Elliot Blue für die wunderbare Zusammenarbeit!

Buntes Foto von Büchern, die im Lesekreis besprochen werden, von Stiften, Bilder und anderen Materialen
© Rena Onat und Saida-Mahalia Saad

Ein weiteres Highlight dieses Jahr war der Queer of Colour Critique Lese- und Gesprächskreis, angeleitet durch Rena Onat und Saida-Mahalia Saad. Besonders toll war hier auch der gemeinsame Abschlusstermin, wo wir neben den Leiter*innen auch Dr. Chandra Frank and Gayatri Gopinath sowie Kathy-Ann Tan als Moderation begrüßen durften!
Einen herzlichen Dank an die Leiter*innen, unsere Gäste und auch an euch für eure Teilnahme!

Wir freuen uns darauf im kommenden Jahr unsere Projekte weiterzuführen und neue zu starten, aber auch vor allem auf den Austausch mit euch, eure Ideen und eure Perspektiven.
Damit möchten wir uns mit einem warmen Dankeschön verabschieden. Danke für euren Support, euer Feedback, die kleinen und großen Unterstützungen, die ihr mit uns auch dieses Jahr wieder geteilt habt. Wir wünschen euch erholsame freie Tage und Zeit zum Ausruhen und Durchatmen. Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit euch und wünschen euch allen viel Kraft und alles Gute für den Jahreswechsel und für 2022.

Mit den besten Wünschen, euer xart splitta Team

Juli, Therese, Olga und Savira

Titelbild: © “Sleepy Head” by son_gismo is licensed under CC BY 2.0

Stellenausschreibung Projektmitarbeit bei xart splitta e.V.

xart splitta e.V. sucht – vorbehaltlich der Finanzierung – ab dem 01. Januar 2022 eine Person für die inhaltliche Mitarbeit im Projekt #CommunitiesSolidarischDenken (20h/Woche) und eine Person für die inhaltliche Mitarbeit im Projekt The Living Archives (15h/Woche).  

xart splitta ist eine Berliner Organisation mit einem Schwerpunkt auf die Themen Intersektionalität, post- und dekoloniale Theorie und Praxis, Erinnerungskulturen sowie Empowerment. 

Die Förderung der Stelle ist derzeit noch nicht bestätigt und bis Dezember 2022 befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an 11 TVL.

Anforderungsprofil – Beide Stellen erfordern: 

  • Sehr gute Kenntnisse zu den Themen Intersektionalität, Black Feminist Thought, rassismus- und diskriminierungskritische Theorie und Praxis, post- und dekoloniale Theorie und Praxis, Empowerment sowie Kenntnisse zu den damit verbundenen aktuellen wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen  
  • Konzipierung, Organisation und Durchführung von diskriminierungskritischen Veranstaltungen/Workshops/Projekten mit intersektionalem Empowerment Schwerpunkt 
  • Interesse im Transfer und der Verbindung von Theorie und Praxis 
  • Verwaltungsmitarbeit bezogen auf den eigenen inhaltlichen Projektbereich, z.B. Akquise und Abrechnungen von Projektmitteln 
  • Öffentlichkeits-Mitarbeit 
  • Erfahrung sowohl mit dem Arbeiten in Teams als auch mit eigenständigem und eigeninitiativem Arbeiten 
  • Vertraut mit der Arbeit und Reflektion in einem BIPoC Team und Vorstand 

Und überdies: 

  • Ein hohes Maß an Empathie und Einfühlungsvermögen 
  • Kreativität und Flexibilität 
  • Ein hohes Maß an strukturiertem und zielgerichtetem Arbeiten 
  • Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit MS-Office, gängigen Online-Conferencing-Tools und allen gängigen Social Media Kanälen 
  • Wertschätzende Kommunikation 

Für die inhaltliche Mitarbeit im Projekt #CommunitiesSolidarischDenken (20h/Woche)  suchen wir eine Person, die zudem Kompetenzen und Erfahrungen in folgenden Bereichen mitbringt: 

  • Sehr gute Erfahrung in Community-basierter Arbeit 
  • Veranstaltungen betreuen, z.B. Anmoderation/Moderation, Betreuung/Vorbereitung von Veranstaltungen inklusive Abenddienste, Auf- und Abbau 

Für die inhaltliche Mitarbeit im Projekt The Living Archives (15h/Woche) suchen wir eine Person, die zudem Kompetenzen und Erfahrungen in folgenden Bereichen mitbringt: 

  • Sehr gute Kenntnisse zu den Themen Erinnerungskulturen, kritische Wissensreproduktion, dekoloniale Archivierung 
  • Sehr gute Erfahrung in Community-basierter Netzwerkarbeit 

Wir möchten insbesondere BIPoC, mit intersektionalen Lebensrealitäten, zu einer Bewerbung ermutigen!  

Aussagekräftige Bewerbungen mit allen üblichen Anlagen bitte bis zum 28.11.2021 als eine PDF ancontact@xartsplitta.net

Weitere Informationen zum Verein findet ihr hier.

Die Bewerbungsgespräche finden ab dem 06.12.2021 statt. 

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!