Screening & Presentation: Katha Vachak / Storyteller

++Dieses Event findet in englischer Lautsprache statt++

Wednesday, July 3rd 2019, 7pm

‘Katha Vachak / Storyteller’, India, 2019, 23 mins

The screening will be followed by a presentation by and Q&A with the director Deepak Srinivasan.

Harihar is a common male Indian name. ‘Hari-Hara’ is a composite Sanskrit term meaning a coming together of Shiva-Vishnu’s energies, Shiva and Vishnu being two male gods. In the film, a young man, Harihar, gets dragged to an event by his mother where he finds a storyteller, telling the story of god, Shiva’s conflict with a demon who gains a powerful boon from the god that backfires. As the popular mythical story goes, god Shiva is saved from the demon by the helpful intervention of a trickster male god, Vishnu. The South-Indian version of the story goes on further to narrate the resulting romance of the two gods and the birth of their offspring, the god Ayappa (also named Hari-Hara). As Harihar listens to the story, repressed adolescent desires surface as he finds an affirmative voice within his tradition and cultural milieu, which (he previously may have felt) had shunned him. He comes to terms with his own self and comes out regarding his sexuality.


Deepak Srinivasan is a Bangalore-based performer, storyteller, designer and educator with 15 years of practice in performing arts, radio, film, community media, design and pedagogy. After a BSc and MS in earth and life sciences, Deepak’s interests shifted to media, art & design as methods for trans-disciplinary inquiry.
Deepak has trained in performing arts and community theatre with prominent Indian theatre practitioners (2005-2008).
His work in community theatre has spanned many youth groups and other special communities such as street-based sex-workers. His interests include gender, ecology, creative education design, urban space design, knowledge system practices, modernity and its intersections with historic process, oral histories and collective memory. Deepak presently has his own Design Practice and is Adjunct Faculty at School of Design, Presidency University, Bangalore.


The screening is free of charge. Donations are warmly welcome!

Dissolving Territories | 6+ Frequencies

Donnerstag, 20. Juni 2019, 19h @ aquarium am Südblock

Gesprächspartnerin: Maya Bastian (via Skype)

© Sinthujan Varatharajah

Wie hören wir (von) einander in der Verdrängung? Wie werden Stimmen, Lieder und Gedächtnisklänge über Entfernungen transportiert? Hat das Exil einen Klang?

In unserer letzten Sitzung für dieses Jahr werden wir die Klanglandschaften des Exils erforschen, indem wir darüber nachdenken, was Töne und Geräusche unter solchen Bedingungen bedeuten können: wie sie sich unter Massenverlagerungen bewegen, verändern und manifestieren. Mit der Zentrierung der Rolle von Kommunikationsmedien, von Telefonleitung über Radiosender bis zu Viber, versuchen wir, die vielfältigen Bedeutungen modernen Technologie für ein staatenloses Volk zu verstehen.

Dieses mal wird auch eine Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Elif Kücük stattfinden: https://castorxpollux.com/

Sinthujan Varatharajah hat gemeinsam mit Iris Rajanayagam (Leitung xart splitta) die Reihe »Dissolving Territories« initiiert und konzipiert. Varatharajah ist Essayist*in, Researcher und derzeit Open City Fellow der Open Society Foundation sowie Doktorand*in in Politischer Geographie (UCL). Sinthujan arbeitet und forscht zum Thema Geographien der (Ohn)Macht und räumlichen Widerstandspraktiken und hat einen MSc. in Race, Ethnicity and Postcolonial Studies (LSE).

Maya Bastian ist Filmemacherin und konzentriert sich auf Kurzfilme und Dokumentationen, die auf internationalen Festivals gezeigt wurden. Ihre Filme, die sich vor allem mit Fragen der sozialen Gerechtigkeit befassen, reichen von narrativ über dokumentarisch bis experimentell. Als investigative Videojournalistin hat sie mehrere Jahre lang die Welt bereist und Bereiche von Konflikten und Post-Konflikten dokumentiert, bis hin zu ihrem neuesten narrativen Kurzfilm “Air Show” über die Auswirkungen der Toronto Air Show auf Neuankömmlinge.
Sie erhielt den Magee TV Diverse Screenwriting Mentorship Award 2017, der als einer der Emerging 20 des Reelworld Film Festivals ausgewählt wurde, und wurde kürzlich beim Regent Park Film Festivals zum Home Made Visible artists gewählt. www.mayabastian.com/

Die Veranstaltung findet in englischer Lautsprache statt. Der Veranstaltungsort ist mit Rollstuhl erreichbar. Eine Rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.

Mehr zur Reihe: www.xartsplitta.net/tamilische-perspektiven/


»Dissolving Territories« Teil II wird gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Dissolving Territories Teil II – 5+ Logistik

Mittwoch, 05. Juni 2019, 19h, @ aquarium am Südblock

Gesprächspartner: Thiva Mohanathasan

© Google Maps

Die Vertreibung von Menschen führt nicht nur zur Deplatzierung von Körpern, sondern auch zur Verlagerung ihrer Essgewohnheiten. Diese sind das Spiegelbild spezifischer Geographien, Topographien, Klimata, Geschichten und Kulturen, die daraus entstanden sind/entstehen. Doch was geschieht, wenn Menschen aus diesen historischen (Kultur)Landschaften, gegen ihren Willen, herausgerissen werden und sich in komplett neuen, für sie fremden Geographien und Klimata wiederfinden müssen?

In der fünften Episode von “Dissolving Territories – Kulturgeographien eines neuen Eelams” beschäftigen wir uns mit den Fragen, wie im Exil (was) gegessen wird, welche Bedeutungen dem Essen im Exil zugeschrieben werden, wie geographische Verschiebungen sich in Geschmacksnoten ausdrücken können und welche Rolle tamilische Läden/Supermärkte in einem solchen Kontext spielen. Im Mittelpunkt des Abends steht die Geschichte der Schaffung einer transnationalen Nahrungskette und Infrastruktur, welche durch das Überbrücken von klimatischen und anderen geographischen Grenzen, die tamilische Exilküche überhaupt ermöglicht hat.

Sinthujan Varatharajah hat gemeinsam mit Iris Rajanayagam (Leitung xart splitta) die Reihe »Dissolving Territories« initiiert und konzipiert. Varatharajah ist Essayist*in, Researcher und derzeit Open City Fellow der Open Society Foundation sowie Doktorand*in in Politischer Geographie (UCL). Sinthujan arbeitet und forscht zum Thema Geographien der (Ohn)Macht und räumlichen Widerstandspraktiken und hat einen MSc. in Race, Ethnicity and Postcolonial Studies (LSE).

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Der Veranstaltungsort ist mit Rollstuhl erreichbar. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.

Film–Workshop mit Elliot Blue für Trans*, Inter & Non-Binary Personen

Samstag, 22. Juni 2019 & Sonntag, 23. Juni 2019
jeweils 11:00 -17:00 Uhr

 

Bildquelle: anthologyfilmarchives.org/collections/reference-library/stills/683

Die Teilnehmer*innen werden in diesem Workshop mit Elliot Blue die Grundlagen der technischen und kreativen Strukturierung von Filmen durch die Erstellung von 1-2 Minuten filmen erlernen. Dabei wird sich auch mit dem Equipment vertraut gemacht und gelernt wie Bilder und Geräusche hergestellt werden können und wie all dies schlussendliche als fertiges Projekt zusammengeschnitten wird. Der Workshop ist für Anfänger*innen.


Wir haben 8-10 Plätze in dem Workshop, wenn Du teilnehmen möchtest, melde Dich bitte bis zum 14.06. an unter contact@xartsplitta.net.
Der Workshop ist ausschließlich für Trans*, Inter und Non-Binary Personen und BIPoCs werden bei der Anmeldung bevorzugt. Deswegen schreibe uns bitte bei Deiner Anmeldung ein paar Zeilen über Dich.

Der Workshop wird in englischer (und/oder deutscher) Lautsprache stattfinden und ist kostenlos, wenn Ihr könnt freuen wir uns jedoch über eine Spende.

Im Anschluss an den Workshop wird eine Filmvorführung stattfinden, diejenigen von euch die möchten, können da ihre Kurzfilme zeigen – dies ist jedoch kein Muss für eine Teilnahme am Workshop.

Wir bemühen uns sehr alles für den Workshop zur Verfügung zu stellen, bisher fehlen uns aber noch mobile Schnittplätze. Wenn du also einen Laptop mit Adobe Premiere CS6 und/oder DaVinci Resolve zum Schneiden der Filme mitbringen kannst, wären wir sehr dankbar (es wäre toll, wenn Du das schon im Zuge der Anmeldung mithinzufügen kannst – Danke!).

Elliot Blue ist interdisziplinärer Künstler*, mit einem Tätigkeitsschwerpunkt auf Filmemachen und Lichtgestaltung. Elliot hat 3 Jahre Film- und Bewegungsdesign und ein Jahr lang Kamera und Licht für den Film studiert und arbeitet nun als freiberufliche*r Filmemacher* und Lichttechniker* für verschiedene Organisationen und Unternehmen in ganz Berlin.
Seit 2016 gibt Elliot auch Film-workshops für Personen jeden Alters und vorzugsweise für Menschen, die Marginalisierung erleben. Elliot glaubt, dass das Erzählen der eigenen Perspektive in der lokalen Medienlandschaft ein Schlüssel zur Selbststärkung und -bestimmung ist.

Filmvorführung mit Elliot Blue & den großartigen Filmemacher*innen des Workshops

Sonntag, 23. Juni 2019
Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr

Elliot Blue macht auch eigene Filme (www.facebook.com/Blue.Elliot/). Einige dieser Filme thematisieren Schwarzes und Queeres Empowerment, auf eine teilweise sehr starke, teilweise sehr verletzliche Art und Weise. Die Filme haben durch ihre Teilnahme an verschiedenen Filmfestivals in ganz Europa internationale Anerkennung erhalten und “Home?” wurde auch in den USA im Rahmen einer Universitätsvorlesung gezeigt.
Neben dem Selbstausdruck hat Elliot auch ein anderes Ziel für die Filme: Elliot hofft, dass sich die Menschen, die sich in den Filmen wiedererkennen, gehört, gesehen und geschätzt fühlen.

Mit diesem Worten möchten wir Euch alle nach dem Workshop herzlich einladen zu hören und zu sehen, was Elliot und die Teilnehmer*innen des Workshops zu sagen und zu zeigen haben.

Wir werden mit den Filmen der Workshopteilnehmer*innen beginnen – wenn sie diese den mit uns teilen möchten und weitermachen mit Elliots Filmen:

‘The Shore’, 2017, 1’57”, englische Lautsprache.

‘Black is Me’, 2017, 3’46”, keine Lautsprache.

‘Home?’, 2018, 17’43”, englische Lautsprache mit deutschen Untertiteln.

Auf Grund des kleinen Raumes, bitten wir um Pünktlichkeit.

Elliot Blue ist ein nicht-binärer Filmemacher* und Lichtdesigner*, mit einem Bachelor in Film- und Bewegungsdesign (2016), als auch einen Bachelor in Kamera and Licht für den Film (2017). Seitdem arbeitet Elliot als Lichttechniker* und Lichtdesigner* in diversen Theatern rund um Berlin (Dock11, Uferstudios, Theaterdiscounter) und als freiberuflicher* Filmemacher*.
Außerdem gibt Elliot Film-Workshops. Denn für Elliot ist dieses Wissen zu teilen eine Möglichkeit Menschen, die wenig bis keine angemessene Repräsentation in der Medienlandschaft erfahren, zu helfen sich zu stärken und der Machtdynamik einer Gesellschaft zu begegnen, die über sie, aber nicht mit ihnen spricht und sie damit versucht zum Schweigen zu bringen, etwas entgegenzusetzen.
Deshalb ist es wichtig, sich selbst auszudrücken, auch wenn es keine weitere Person zu sehen bekommt und es nur für einen selbst ist.