Passing it On

04. März – 16. November 2019

Schwarze Klassiker*innen/ Klassiker*innen of Colour lesen –

Denkansätze verstehen – Bewegungsgeschichte/n diskutieren

Eine generationsübergreifende Weiterbildungs- und Veranstaltungsreihe
von und für rassismuserfahrene Menschen

Wie wird Wissen innerhalb politischer Bewegungen, über politische Bewegungen sowie zwischen verschiedenen Generationen und Kontexten von Schwarzen Communities und Communities of Colour weitergegeben? Gibt es bewegungspolitisches Wissen, das uns fehlt und wenn ja, welchen Einfluss hat dieses manchmal fehlende Wissen auf unsere heutigen politischen Konzepte und Handlungspraxen? Was macht es mit unserer Fähigkeit, uns intern kritisch zu reflektieren? Wie können wir uns unsere verschiedenen Wissens(be)stände generationsübergreifend vermitteln und gemeinsam besprechen?

Aus diesen Fragen, Überlegungen und Bedürfnissen heraus entstand die Idee für »Passing it On«.

»Passing it On« ist für die Dauer eines Jahres angelegt und besteht aus drei Teilen. Die Lesereihe »Closer Reading – Genauer betrachtet…« findet einmal im Monat statt und bietet die Möglichkeit, bewegungspolitische Texte zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen gemeinsam zu lesen und zu diskutieren. Sie wird ergänzt von öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, die alle drei Monate stattfinden. Dabei soll jeweils ein Schwerpunktthema mit drei bis vier Expert*innen aus verschiedenen Schwarzen Communities und Communities of Colour vertieft werden. Die eingeladenen Gastredner*innen sind immer auch Aktivist*innen, Denker*innen, Praktiker*innen und Zeitzeug*innen in einem. Den Abschluss von »Passing it On« bildet eine zwei-tägige Winter School, in der die gemeinsam erarbeiteten Kernthemen generations- und communityübergreifend diskutiert werden.

Ziel des Projekts ist es, Praxis(erfahrungen) und Theorie(bildungen) miteinander zu verbinden. Wir möchten individuelle und kollektive Handlungsweisen in marginalisierten Communities in Geschichte und Gegenwart gemeinsam erarbeiten, sie erkunden und Raum schaffen, um sie anzuschauen. Ein Schwerpunkt soll darauf liegen, bewegungsgeschichtliches Wissen zugänglich zu machen, um sich dieses Wissen (wieder) anzueignen, es selbstbestimmt weiterzugeben und zu nutzen.


Die Lesereihe »Closer Reading – Genauer betrachtet…«

Ein wichtiger Teil unserer verschiedenen Wissens(be)stände findet sich dokumentiert in Texten. Viele dieser Texte sind nicht (mehr) zugänglich, weil sie zur grauen Literatur gehören oder vergriffen sind; andere Texte werden nicht (mehr) gelesen, weil sie im Laufe der Jahre überschrieben worden sind und es manchmal schwierig ist, sie ›auszugraben‹. Doch spielen gerade solche Texte eine besondere Rolle, denn sie liefern uns nicht nur Überlegungen und gedankliche Anhaltspunkte, sondern sind gleichzeitig bewegungsgeschichtliche Zeitzeugnisse. Und nicht zuletzt füllen sie auch Leerstellen des Austausches, denn nicht immer können wir auf eine kollektive generationsübergreifende mündliche Weitergabe von Wissen zurückgreifen. Die Lesereihe ist deshalb zeitlich chronologisch angelegt. Das bedeutet, die Texte, die wir in den einzelnen Sitzungen lesen werden, umfassen einen Zeitraum von vier Jahrzehnten, beginnend in den 1970er Jahren. Deutschland als Hauptbezugspunkt nehmend, geht es dabei um folgende inhaltliche Schwerpunkte:

1. 1970er bis Anfang der 1990er Jahre: Schwarze Communities und Communities of Colour – Ausgangspositionen – Begegnungen – Erkundungen

2. Die 1990er Jahre: Bündnispolitiken – innere und äußere Konfliktlinien – bewegungspolitische Veränderungen

3. Die 2000er Jahre: Theoretische Grundlagen und Vielschichtigkeiten – Unterschiedlichkeiten in Schwarzen Communities und Communities of Colour – Wissensweitergabe und Wissensblockaden

4. Seit 2010: Was wissen wir (nicht) und warum? – Wissens(be)stände Schwarzer Menschen und People of Colour in der gemeinsamen Erforschung

Wir wollen die Erfahrungs- und Wissens(be)stände, die wir mitbringen, auf neue Weise ›in Bewegung‹ versetzen. Es soll darum gehen, unsere Stimmen und Perspektiven als Ausgangspunkt zu nehmen und machtvolle Diskurse – auch innerhalb diskriminierungserfahrener Communities – zur Diskussion zu stellen und zu durchbrechen. Wir werden uns mit Texten befassen, die verschiedene Erfahrungen und Kämpfe reflektieren und die auf einem machtkritischen Ansatz basieren. Der Großteil der Texte wird auf Deutsch oder in deutscher Übersetzung gelesen. Hierzu zählen auch Beiträge aus der grauen Literatur (z.B. privat gedruckte Flugblätter und Manifeste) sowie Filme und Werke in anderer Textform (z.B. Gedichte, Essays, Kurzgeschichten oder Autobiografien). Die Texte sind in der Regel gut verständlich.

Der Lesereihe richtet sich an alle Interessierten. Er findet bewusst außerhalb eines universitären bzw. akademischen Settings statt. Ein intersektionaler Ansatz bildet die Basis für das gesamte Projekt. Fragen, die im Rahmen des Lesereihe gestellt werden, sind u.a.:

•          Welche Rolle spielt das kollektive Erinnern an die Erfahrungen von emanzipatorischen Bewegungen, wie bspw. der Bürgerrechtsbewegung von Sinti*zze und Romn*ja oder der Schwarzen Frauen*bewegung (in Deutschland) für unser Denken und Handeln heute? Wie haben diese Bewegungen auf  queer-feministische intersektionale Bewegungspolitiken und Aktivismen gewirkt? Wie sind sie miteinander verflochten?

•          Wie können wir die verschiedenen historischen Erfahrungsbestände von Widerstands- und Befreiungsbewegungen sichern, aus ihnen lernen, sie aber auch konstruktiv kritisieren, um unsere eigene Praxis zu verändern? Welchen Einfluss haben veränderte Kommunikationsformen – z.B. durch Social Media Aktivismus – auf die Art und die Inhalte des Wissens und der Wissensweitergabe zwischen Generationen?

•          Wie können wir solidarische Begegnungs- Lern- und Denkräume herstellen, in denen Menschen verschiedener Generationen und Communities zusammenkommen, über Gemeinsamkeiten und Widersprüche politischer Bewegungen diskutieren und die Ergebnisse dieser Diskussionen fruchtbar machen?

 

Die Lesetreffen finden von März bis November 2019 an jedem ersten Montag des Monats statt. Die regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen wird vorausgesetzt. Die erste Sitzung am 4. März 2019 und alle darauffolgenden Treffen finden jeweils von 18-20 Uhr bei xart splitta statt. Materialien werden von uns zur Verfügung gestellt. Das Projektteam wird die monatlichen Treffen planen und eine Vorauswahl der zu lesenden Literatur treffen, die ggf. von den Teilnehmenden modifiziert und/oder ergänzt werden kann.

Anmeldung zur Lesereihe

Bei Interesse bitten wir um ein kurzes Motivationsschreiben von nicht mehr als einer Seite. Folgende Fragen sollten dabei als Orientierung dienen:

·       Worin begründet sich Dein Interesse an der Teilnahme am Kurs?

·       Was ist Dein Bezug zum Thema?

·       Was erhoffst Du Dir von der Teilnahme am Kurs?

Schickt Euer Motivationsschreiben bitte bis zum 17. Februar 2019 an rajanayagam@xartsplitta.net. Fragen bitte an: contact@xartsplitta.net.

Wir freuen uns auf Euch!

Iris Rajanayagam, Nicola Lauré al-Samarai, Fallon Cabral, Zara Zandieh


Informationen zu den Diskussionsveranstaltungen

Die Diskussionsveranstaltungen finden bei xart splitta statt.

Save the Date Winter School!

Den Abschluss der Reihe bildet eine zwei-Tägige Winter School, die am 15. und 16. November 2019 im Nachbarschaftshaus Urbanstraße, in Berlin-Kreuzberg stattfindet.

Nähere Informationen zu der Winter School findet ihr hier: www.xartsplitta.net/passing-it-on-winter-school/

»Passing it On« wird von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gefördert.

 

 

DGS Kurs I mit Diana Spieß Frühling 2019

Dienstags, 19h, 05. März – 28. Mai 2019

Nach der großen Nachfrage im letzten Jahr, freuen wir uns auch dieses Jahr einen  DGS I Kurs mit Diana Spieß anbieten zu können. Der Kurs umfasst 10 Termine vom 05. März – 28. Mai 2019 und findet jede Woche Dienstags von 19:00 -20:30 Uhr in den Räumen von xart splitta statt (am 16.04. und 23.04 entfällt der Kurs) . In dieser ersten Kursstufe lernen die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zur Deutschen Gebärdensprache wie das Fingeralphabet, Vokabeln, Fragewörter, Zahlen und einfache Sätze. Außerdem werden die Teilnehmenden in drei wichtigen Grundtechniken der Deutschen Gebärdensprache eingeführt: die visuelle Wahrnehmung, die Mimik und die nonverbale sowie gestische Kommunikation.

Bei Interesse und Fragen zu Kosten und Anmeldung, könnt Ihr Euch noch bis zum 22.2.2019 bei uns anmelden: contact@xartsplitta.net.

 

Zu Diana Spieß:

Bist DU taub? ICH bin es! „GEBÄRDENSPRACHE IST SPANNEND, VIELFÄLTIG UND WOW!“

Diana Spieß wuchs in einer tauben und gebärdensprachnutzenden Familie als taub Geborene auf. Sie ist auf dem Gebiet der Gebärdensprache Muttersprachlerin. Von frühster Kindheit an bestand ihr Interesse an einem Austausch mit der hörenden Welt. Nach einer Ausbildung und der beruflichen Tätigkeit als Sozialpädagogische Assistentin, qualifizierte sie sich erfolgreich zur Gebärdensprachdozentin. Seit dem ist sie neben vielen anderen Sozialen- und Schulprojekten im Bereich der Gebärdensprachvermittlung sehr aktiv.

Homepage: www.lebendige-gebaerden.de

Jahresrückblick 2018

(Bild: Free Blue Blizzard Texture by Rachel Souza. Remixed. Shared under the following license: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Liebe Menschen, die unsere Arbeit begleiten,

2018 ist nun fast vergangen und hinter uns liegen vielfältige und vielgestaltige Veranstaltungen…:

eine Reihe zu eelam-tamilischen Perspektiven in der Diaspora/dem Exil (Dissolving Territories), eine somatische empowernde Workshopreihe zu Fat&Body-positiven Körperbewegungen (Reclaim Movement), ein feministischer Lesekreis zu dem neuen Buch von Sara Ahmed und daran anschließend im Juni eine Lesung und Talk mit ihr. Im Juli fand dann das große Symposium „Neue Perspektiven. Gespräche zu Erinnerung(en). Narrative. Zukunft“ statt. Im Symposium ging es um Rassismus und andere Formen von Ausschlüssen & Diskriminierungen, Widerstands-Bewegungsgeschichten und der Frage, wie wir diese archivieren und dokumentieren können und wollen.
Nach der Sommerpause bewegten wir uns weiter mit einem Einstiegskurs Gebärdensprache und Veranstaltungen zu transformativer Gerechtigkeit und Community Accountability. Auch dieses Jahr haben wir einige Filme gezeigt. Zusammen mit Mo‘Halla haben wir das Queer India Filmwochenende organisiert und gemeinsam mit Red Haircrow die Filmreihe „Identity. Intersectionality. Indigenity“ veranstaltet. Außerdem feierten wir die Premiere des Films „Die Mauer ist uns auf den Kopf gefallen“ – ein Film über den Mauerfall aus der Perspektive von Schwarzen Frauen* und Frauen* of Colour. Last but not least organisierten wir eine Lesung mit Gespräch zum Buch „Fremdgemacht und Reorietiert – jüdisch muslimische Verflechtungen“ mit Ozan Zakariya Keskinkılıç und Shlomit Tulgan.

Wir freuen uns sehr über dieses tolle Programm und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die es mitgestaltet haben, als Workshop- und Kursleitende, Guest-Speaker, Diskutantin*nen, Filmzeigende, Kuratierende…
Wir danken auch herzlich all jenen, die mit uns diskutiert haben, Filme geschaut, Veranstaltungen besucht, Fragen gestellt und damit diskriminierungskritisches Handeln und Räume mitgestaltet haben.
Einige Eindrücke von den einzelnen Veranstaltungen findet ihr in unserer Fotogalerie: www.xartsplitta.net/fotogalerie

In 2019 wird es mindestens genauso spannend und in zahlreichen Formaten weitergehen.
Es wird einen neuen Gebärdensprachkurs (Grundkurs) geben und die ausgefallene Veranstaltung Racial Capitalism – Theorie, Politik, Praxis – und was wir davon haben wird am Mittwoch, den 20. Februar 2019, um 19h im Nachbarschaftshaus Urbanstraße 21 nachgeholt.
Alles weitere dann in den nächsten Newslettern!

Personell gab und gibt es bei uns Neuigkeiten und Veränderung: Seit April verstärkt eine neue Kolleg*in unser kleines Team und ab Februar 2019 kommt noch eine Person hinzu.

Wir wünschen euch einen ruhigen Jahresausklang und freuen uns auf ein vielstimmiges Programm und alles Neue in 2019.
Euer xart splitta Team

 

Stellenausschreibung bei xart splitta

xart splitta sucht zum 01.02.2019 eine Person zur inhaltlichen Projektarbeit.

Wir suchen eine Person, die Kompetenzen und Erfahrung in den folgenden Bereichen mitbringt:

  • Konzipierung, Organisation und Durchführung von diskriminierungskritischen Veranstaltungen/Workshops/Projekten mit einem intersektionalen Ansatz
  • Projektmittelakquise und Abrechnung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • selbstständiges Arbeiten und Genauigkeit
  • Teamzusammenarbeit
  • wertschätzendes Kommunizieren

Arbeitsaufgabe ist die inhaltliche Gestaltung von diskriminierungskritischen, empowernden Formaten mit Schwerpunkt auf Agender, Non-Binarität, Trans* und einer grundlegenden Infragestellung von Gender als Kategorie. Besonders wichtig ist uns, dass dies positioniert und intersektional gedacht ist.

Die konkreten Aufgaben setzen sich zusammen aus:

  • Konzipierung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen/Workshops/Projekten
  • Öffentlichkeits-Mitarbeit, insbesondere Newsletter, Homepage, Facebook und Printprogramm
  • Veranstaltungen und Workshopkonzeption für unterschiedliche Zielgruppen
  • Verwaltungsmitarbeit bezogen auf den eigenen inhaltlichen Projektbereich, z.B. Abrechnungen von Projektmitteln
  • interne und externe Kommunikation, z.B. Netzwerkarbeit, Anfragen beantworten, Bürogemeinschaft verantwortlich mitgestalten
  • Veranstaltungen betreuen, z.B. Anmoderation/Moderation, Betreuung/Vorbereitung von Veranstaltungen inklusive Abenddienste, Auf- und Abbau

Arbeitszeit: 15 Stunden pro Woche
Bezahlung: ca. 1050,- netto/Monat
Befristet auf 12 Monate; perspektivisch hoffentlich verlängerbar

Positioniertes Anschreiben mit deutlicher Bezugnahme auf stellenrelevante eigene Kompetenzen und Erfahrungen sowie konkreten Arbeitsvorstellungen und -ideen (2-3 Seiten, keine weiteren Dokumente) bitte bis zum 17. Dezember 2018 ausschließlich per Email an contact@xartsplitta.net mit dem Betreff „Bewerbung“.

Gespräche finden vom 07.-11. Januar 2019 statt.
Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Filmreihe: identity.intersectionality.indigeneity

7. November – 5. Dezember 2018

Kuratiert von Red Haircrow. Die Filmreihe findet auf englischer Lautsprache statt.

A spirit permeates Western society of ignoring the harm caused to others, especially if it’s for one’s own gratification or convenience.  Racism, homo- and transphobia, ableism and sexism are behaviors that demonstrate that spirit. They damage, deny and erase self-expression and identity. For Black People and  People of Color, especially indigenous Women and Trans persons these problems intersect and are even greater. Through film those affected can affirm agency and resist the systematic silenceing and erasure of their voices. By telling their collective stories and shedding light on injustices that occurred historically and until today as well as on the various forms of resistance against these, they can reclaim space and control their own narratives. Thereby ultimately empowering themselves and others within these communities.

In this series we would like to show a number of films by indigenous film makers dealing with a variety of topics amongst others historical and present day injustices, resistance, identity and intersectionality. Each screening will be accompanied by a discussion with the curator Red Haircrow and a guest speaker.

The events will take place in spoken English.


Programme

 

November 7th 2018, 7pm

With Red Haircrow (introduction) and guest speaker Viveka Frost

“Reclamation” (Viveka Frost, 2018, 4min)

A short poetic documentary film about Indigenous Identity.

“500 years” (Pamela Yates, 2017, 105min )

Image filmposter: “Irma Alicia Velásquez Nimatuj”. Irma Alicia Velásquez Nimatuj is the lead protagonist in 500 YEARS. She is a social anthropologist, journalist, author and is Maya K’iche’ Photo credit: Melle van Essen / skylight.is

From a historic genocide trial to the overthrow of a president, 500 Years tells a sweeping story of mounting resistance played out in Guatemala’s recent history, through the actions and perspectives of the majority indigenous Mayan population, who now stand poised to reimagine their society. The epic story that led Guatemala to a tipping point in their history, from the genocide trial of General Ríos Montt to the citizen uprising that toppled President Otto Perez Molina. While indigenous peoples of Guatemala are no stranger to oppression, the recent events that took place over a tumultuous three-year span, change finally seems possible when their movement is met with civil society’s outcry to end corruption. Focusing on universal themes of justice, racism, power and corruption, 500 YEARS is told from the perspective of the majority indigenous Mayan population, and their struggles in the country’s growing democracy.

Trailer

Further information here.

In cooperation with:

 

About Viveka Frost

Coming from a multiracial background Viveka Frost is a documentarian filmmaker who focuses on minority voices who often go unheard. She broke into the film industry as a Production Designer, Producer and Actress in 2013 before making her way to cinematography and documentary filmmaking. With her Indigenous Venezuelan and Afro-Latino roots Viveka is passionately addressing Indigenous issues, such as identity, stereotypes, decolonization and cultural isolation.

 

About Pamela Yates

Pamela Yates is the Co-founder and Creative Director of Skylight, a non-profit human rights media organization that combines the cinematic arts with the quest for justice to inspire the defense of democracy. She is the Director of the Sundance Special Jury award winning “When the Mountains Tremble”; the Executive Producer of the Academy Award winning “Witness to War”; and the Director of “State of Fear: The Truth About Terrorism”, which has been translated into 47 languages and broadcast in 154 countries as well as winning the Overseas Press Club Award for “Best Reporting in any Medium about Latin America”. Her film “Granito: How to Nail a Dictator”, for which she was awarded a Guggenheim Fellowship, was used as key forensic evidence in the genocide trial against Efraín Ríos Montt in Guatemala. Her third film in the Guatemalan trilogy, “500 YEARS” had its world premiere at the Sundance Film Festival, was released theatrically and was broadcast on PBS’ POV series. Pamela is a member of the Academy of Motion Pictures Arts and Sciences, Writers Guild of America, and the International Documentary Association and she has designed and currently leads the Hedgebrook Women’s Documentary Film Lab and Retreat.


November 20th 2018, 7pm

With Red Haircrow (introduction) and guest speaker Manuel Ricardo Garcia

Almost” (Red Haircrow, 2018, 25min)

Almost normal. Almost acceptable. Almost indigenous. Half, a quarter, a fraction, a piece. Gender, sexuality, ethnicity, cognitive or physical abilities. Toxic beliefs, ableist and racist structures in society continue to harm. Some are embracing their differences in order to heal.

Further information here

“Out of State” (Ciara Lacey, 2017, 82min)

Shipped thousands of miles away from the tropical islands of Hawaii to a private prison in the Arizona desert, two native Hawaiians discover their indigenous traditions from a fellow inmate serving a life sentence. It’s from this unlikely setting that David and Hale finish their terms and return to Hawaii, hoping for a fresh start. Eager to prove to themselves and to their families that this experience has changed them forever, David and Hale struggle with the hurdles of life as formerly incarcerated men, asking the question: “can you really go home again?”

Trailer

Further information here

 

About Manuel Ricardo Garcia

Manuel Ricardo Garcia (Jicarilla Apache, Coahuiltecan & German) born in Munich Germany with Family in Chihuahua Mexico. Manuel is a Trans*activist, Photoartist, two spirit & active in the LGBTIQA* Black & POC community.

More about Manuel Ricardo Garcia’s work here.

 

 

About Ciara Lacey

Ciara Lacy is an award winning native Hawaiian filmmaker whose interest lies in crafting films that use strong characters and investigative journalism to challenge the status quo. Ciara holds a BA from Yale University, and graduated from Hawai`i’s Kamehameha Schools. She is a Lecturer at the University of Hawaii West Oahu in the Academy of Creative Media, and has spoken around the country at schools on native storytelling, women and film and using media to empower communities.

More about Ciara Lacey’s work here

 

 

 


December 5th 2018, 7pm

With Red Haircrow (introduction) and guest speaker Ingrid Pumayalla

“Otras Madres” (Ingrid Pumayalla, 2018, 13min)

Matilde Umeres returns to Pantipata, her native land after twenty-two years. She left at the age of nine in a two days’ bus journey to the capital of Peru, Lima. She arrived in the capital without speaking any Spanish only her native Quechua, language of the native indigenous people of the Andes.  She will not forget this language and after some years it allows her to find her family after hearing the news of her mother’s funeral.

Trailer

“Solid Sisters” (Jenny Fraser, 2016, 45min)

We get an insider perspective of the lives and screen work of the SOLID SISTERS as they gather at Innot Hot Springs in Far North Queensland for a healing retreat and festival. SOLID SCREEN was set up as an effort toward the maintenance of screen arts culture from the ground up, and also to recognise and acknowledge the historically important greatness in the field of work made by and for the screen. 2014 saw the birthing of the inaugural SOLID SCREEN gatherings. This was a very unique proposal and it provides audiences with a snapshot of the niche artform areas of experimental screen practice and storytelling by Indigenous Women Internationally.

Trailer

 

About Ingrid Pumayalla

Ingrid Pumayalla (Trujillo, 1989) is a Peruvian artist working and living in London. Her work has been part of the Art for the Environment Festival at Bow Arts, 2018 also exhibited at the 12thIndigenous Film Festival in London, 2018. She holds a MA in Fine Arts from Central Saint Martins, London (2015) and BA in Photography from the Institute “Centro de la Imagen”, Lima – Peru (2012). She uses performance, photography and moving image to address migration and diasporas, and how the loss of home re-structures and transforms identity. Her work explores the role of art in transforming and repairing loss.

More about Ingrid Pumayalla’s work here.

 

About Jenny Fraser

Jenny Fraser is an artist from the East Coast of Australia.  She was born in Far North Queensland and her old people originally hailed from Yugambeh Country in the Gold Coast Hinterland, on the South East Queensland and New South Wales border.  She is an award-winning filmmaker and screen artist who founded online gallery cyberTribe in 1999, the Blackout Collective in 2002, and World Screen Culture in 2015. She is on the National Advisory Group for the Centre for Indigenous Story, an Associate Member of the CCA at Latrobe Uni, and 2015-2017 Adjunct Research Fellow at The Cairns Institute.

 


About Red Haircrow

Red Haircrow is an award-winning writer, educator, filmmaker and chef of Native (Chiricahua Apache/Cherokee) and African American heritage who holds a BSc in Psychology, counsels selectively and is a Master’s student at Montana State University Bozeman, Native American Studies. Their research foci include Native/indigenous inter-generational historic trauma, mental health, GLBTIIQ needs and suicide prevention.

Member of NAISA, SIP, APA, & Secretary Elect 2017-2018 for the Native Research Network, Red remains active in Native American and intercultural education on culture, history, and current events on both sides of the Atlantic. Currently based in Berlin, Germany, through their multimedia consultation company, Flying With Red Haircrow Productions, Red explores and pursues opportunities for collaboration in education, film, art, music and more.