reihe: körper_n

onions, zwiebelringe, durchgeschnittene zwiebel

was ist körperwissen? wie fühlt, denkt, äußert sich körper_n? wie schreiben sich privilegierungen, diskriminierungsverhältnisse und widerstand in körper_n ein? gibt es körperliche wahrnehmungen jenseits machtvoller gesellschaftlicher normen?

diese reihe setzt körper_n in aufmerksamkeit, bewegung, begegnung, in fragen – körper-fokussierend wahrnehmend und agierend.

in den unterschiedlichen formaten probieren wir aus, körperliches wissen vielschichtig anwesend und kommunizierbar zu machen – unterschiedliche, miteinander verbundene machtverhältnisse fokussierend.

die reihe wird in der 2. hälfte 2017 fortgesetzt.

 

vergangene termine der reihe:

donnerstag, 08. juni 2017, 18h

bildernd und malend mein körper_n wahrnehmen

wie kann ich in einer von gewaltvollen körpernormen strukturierten welt anwesenheit im eigenen körper_n finden?

workshop zum eigenen körperempfinden mit zeichen/farb/papier-methoden für eine differenziertere körper_n-selbstwahrnehmung als teil von selbstempowerment und -sorge. wir kritzeln und malen, und kleben – mit kleinen angeleiteten kreativvorschlägen und ganz ohne künstl*rische ambitionen.

mit ja’n und lann. http://www.xartsplitta.net/menschen-bei-xart-splitta/

bitte kurze mail zur anmeldung an contact@xartsplitta.net

 

 

samstag, 13. mai 2017, 16-19h

workshop: aus der reihe tanzen

(Foto: Oxana Chi)

empowerment durch bewegung für alle, die in queeren körpern unterwegs sind und/oder sich nicht als heteronormativ positionieren. wie können wir diskriminierungen aus unseren körpern freischütteln? ein wohlfühl-workshop mit tanz, atmen, balance und musik.
mit laYla zami & oxana chi.

externer ort (leider nicht barrierefrei, er liegt im 1. stock) – wird  bei der anmeldung bekannt gegeben. zur anmeldung bitte bis zum 4. mai diesen zettel ausfüllen und an contact@xartsplitta.net schicken.

diesen workshop geben:

Oxana Chi ist Tänzerin, Choreographin, Filmemacherin, Kuratorin, Mentorin und Autorin. Ihr eigenes Repertoire umfasst 18 Produktionen, sowie Auftragsarbeiten für Lann Hornscheidt und Ja’n Sammla (Killjoy für die Ausstellung to dyke_trans) und Dr. Natasha Kelly (I Step On Air für die Wanderausstellung EDEWA). Kuration der Reihe TANZnews für die Werkstatt der Kulturen (2009/2010). Oxana wurde 2016 für den Film Durch Gärten Tanzen als Ambassador of Peace und Filmmaker of Inspiration geehrt. www.oxanachi.de

laYla Zami arbeitet mit Wort-, Musik-, Video-, Foto- und Schauspielkunst. Z. Zt. Promotion und Lehrauftrag an der HU (Gender Studies) zum Thema Tanz und Erinnerung. Veröffentlichungen bei w_orten&meer, transcript, Orlanda. Auf dem Trans*formations Festival (WdK 2016) eröffnete laYla das Performance-Programm mit dem Solo Homesong. www.laylazami.net

Gemeinsam gründeten Oxana und laYla den li:chi e.V. – transkulturelles netzwerk für kunst und politische bildung. Sie leiten gern Workshops an, wie z.B. Moving Tongues, Speaking Bodies bei LeSMigraS und GLADT. Sie treten meistens in feministischen Kontexten auf, zuletzt u.a. an Universitäten und Theatern in Bielefeld, Istanbul, Berlin, New York, Philadelphia, Delhi, Viadrina, Mainz und London. Am 3. Mai 2017 sind sie anlässlich von May Ayims Geburtstag im HAU zu erleben.

 

samstag, 25. märz, 12-18h

reclaim movement für dicke_fette* queere körper

kollektiv zart verbunden – ein körperworkshop
in einem fetten* raum voller dicker_fetter* leute sein und das auf uns einregnen lassen. sichtbar machen was wir verstecken sollen, unsere geschichte in unseren körpern, über die wiederaneignung von bewegung raum schaffen und gemeinschaft bilden, uns verorten.
workshop mit mäks roßmöller

weitere infos hier als pdf

 

(bild von: super awesome https://flic.kr/p/9YARMA, geteilt unter der lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

dienstag, 04. april, 19h

kurzfilme aus der reihe körper_n

wir gucken gemeinsam kurze filmsequenzen zu körper_n. wir bieten kleine individuelle wahrnehmensübungen an, und spüren nach, was bewegte bilder und sounds mit unserem körperlichem empfinden machen können. wir wollen uns bestärkend unserem körperempfinden im sehen von filmausschnitten zuwenden, dem sehen körperlich raum und eventuell auch ausdruck geben, unsere eigene wahrnehmung sehend reflektieren_gestaltend mitbewegen. wir werden also nicht soviel ‚über‘ körper und filme reden, sondern filmsehend körper_n.

ohne anmeldung – spenden willkommen.

 

workshop: was verRückt mein fühlen?

5. und 6. november 2016. ausführliche infos: click

 

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