Racial Capitalism. Theorie, Politik, Praxis – und was wir davon haben

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19h

Ein Vortrag von Ceren Türkmen

Bitte beachtet: Auf Grund der hohen  Nachfrage, wird der Vortrag in einen größeren Raum verlegt. Neuer Veranstaltungsort ist das Nachbarschaftshaus Urbanstraße ( Urbanstraße 21, 10961 Berlin, Bibliothek).

Wir freuen uns, dass das NHU so kurzfristig zusagen konnte.

 

Large Body of Water, 1983, Jean-Michel Basquiat Guardian Artikel über J-M Basquiat

Die Diskussionen um den Zusammenhang von Kapitalismus und Rassismus erleben seit der jüngsten Zunahme rechtspopulistischer Tendenzen in UK und den USA eine neue Konjunktur. Dabei ist die Diskussion selbst nicht neu. Unter dem Stichwort “Racial Capitalism” wurden schon in den 1970er und 1980er Jahren intensive Diskussionen geführt. Die Debatten um einen “Schwarzen Marxismus” sind in Europa nur marginal rezipiert worden, die Wissensproduktion und -zirkulation musste selber am Eurozentrismus scheitern. In diesem Vortrag wird in die Analyse Cedric Robinsons eingeführt, um am Ende Perspektiven für eine linke Debatte in Deutschland heraus zu arbeiten.

Sprache: Die Veranstaltung findet auf deutscher Lautsprache statt. (Whisper translation into English will be provided.)


Ceren Türkmen ist Soziologin, doziert an der Justus-Liebig-Universität-Gießen und der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sie arbeitet zur politischen Geschichte & Gegenwart von (Arbeits-)Migration, Rassismus, Neomarxismus & Postkolonialer Kritik und Stadtsoziologie. Seit Mitte der 1990er Jahre ist sie aktiv in MSOs (Migrant*innenselbstorganisationen) und in der NSB. Sie ist Mitglied im politischen Sound-Art-Kollektiv Ultra-red und der Initiative “DU 1984”.