It’s About Our Booties – Reframe Fat-Reclaim Movement – Workshop 7

Mit Mäks

12. & 13. September 2020 // 11 – 18 h
und
03.  & 04. Oktober 2020 // 11 – 18 h

Informationen zur Anmeldung findet ihr hier. Bitte guckt euch dies vor einer Anmeldung an. Anmeldeschluss ist der 30.08.2020.


Fett feiern hört oft da auf, wo es am schwersten ist: beim eigenen Bauch! Wir wollen uns dem widmen, was ein Online-Artikel kaum abdecken kann: uns unserem Fett spürend hinzugeben und neue Anker der Wertschätzung zu setzen, die schwer durch reines Nachdenken in die Welt kommen. Eine Impfung gegen die Diätindustrie!

Indem Fett als Gewebe ein neuer Rahmen gegeben wird („Reframe Fat“), wird Platz für eine neue Beziehung geschaffen, die Fett in seiner Eleganz, Transformativität und Widerstandskraft feiert. So kann dann über das Spüren von Fettgewebe Bewegung erforscht und losgelöst von Gewichtsabnahme wiederangeeignet („Reclaim Movement“) werden.
Angefangen mit der Bewegung des eigenen Körpers, spüren wir darauf aufbauend nach, wie sich aus einzelnen Menschen eine Gruppe, eine politische Bewegung formen kann. Dazu wird sich Fettgewebe und Bewegung mit verschiedenen körperbezogenen Methoden angenähert, die aus den Bereichen der somatischen Arbeit (Feldenkrais, BodyMindCentering, erfahrbare Anatomie, Authentic Movement) stammen. Wenn das mit kreativen Methoden wie z. B. automatischem Schreiben kombiniert wird, ist das fat magic in voller Blüte!

Im Workshop sollen sich Fragen gewidmet werden, wie:

Wie werden dicke_fette Körper gesehen und was hat sich davon in unseren Körpern eingeschrieben? 

Wie habe ich mich bewegt, um meinen dicken_fetten Körper zu verstecken oder anzupassen – z.B. Baucheinziehen? Wie wirkt das bis heute nach? Wie beziehe ich mich auf mein Fettgewebe?

Wie kann ich mich dem auf transformative Art spürend widmen?

Welche Forderungen erwachsen aus diesem körperangebundenen neuen Bewusstsein an unsere Umwelt, wie der queeren Szene?

Es braucht keine (mentale) Fitness, come as you are. Pausen sind immer erwünscht. Du bleibst Kapitän_in deines Prozesses und die virtuelle Couch ist immer frei, um zu ruhen und sich in den fetten Prozessen anderer zu baden.

Let’s dive into the sea of fat cells.

Mäks Konzept arbeitet über einen längeren Zeitraum, mit Erholungs- und Selbstreflektions Phasen dazwischen. Aus diesem Grund trifft sich die Gruppe von Mäks an zwei Wochenenden.


Für: Dicke_fette Menschen, auch weiße Menschen und Personen, die nicht behindert werden, sind willkommen.

Dieser Workshop wird in deutscher Lautsprache gehalten und findet online statt.


Mäks Roßmöller: Als Somatiker*in, systemische*r Therapeut*in i.A. und Aktivist*in arbeite ich vom ganzen Herzen zu der Frage, wie körperzentrierte Ansätze, intersektionales Empowerment und Therapie verwebbar werden und gesellschaftlichen Wandel katalysieren. Seit vier Jahren forsche ich zu Fettgewebe und Bewegung in verschiedenen Konstellationen und Ausrichtungen. Außerdem: Ausbildung in verschiedenen somatischen und tänzerischen Methoden, 2014 Gründung des queerfeministischen Kollektivs FATup, Veranstaltung des monatlichen Queer Fat Hangouts, Initiator*in des Coachingangebots „Reclaim your Body_fat“, seit vielen Jahren mit Spokenword-Performances auf vielen queeren Bühnen wie dem Fat Cabaret und Wigstöckl unterwegs. In Bezug auf Machtstrukturen bin ich fett, psychokrisen- und trauererprobt, queer, mittelklasse, nichtbinär trans* und weiß positioniert mit dem Versuch, kontrarassistisch zu handeln. 

Instagram: the_fat_maksias                        

Facebook: Max Power

Homepage: www.maeks.me


In Kooperation mit:                                     Gefördert durch:

                                  und    

It’s About Our Booties – Do it the Body Positive Way! – Workshop 5

Körperdiverse Reaktionen auf Körpernormierungen

Mit SchwarzRund

26. & 27. September 2020 // 11 – 18h

Informationen zur Anmeldung findet ihr hier. Bitte guckt euch dies vor einer Anmeldung an. Anmeldeschluss ist der 13.09.2020.


Körperdivers in dieser Gesellschaft fühlt sich ganz unterschiedlich an, je nachdem ob du zusätzlich Rassismus, cis_hetero_Sexismus, Klassismus und Diskriminierung mit Bezug auf Körper und Psyche erfährst. Körperdiversität; groß, klein, dünn, dick, (Cis)-Norm- Schön oder eben nicht, queer-dresscode erfüllend, femme oder butch… all dies wirkt sich auf unser Erleben des Alltags aus, Körper werden genormt, die dadurch produzierten Ausschlüsse hinterlassen Verletzungen, bringen aber auch eine Vielfalt von Handlungsansätzen mit sich.
Wie wird Gesundheit und Schönheit konstruiert und was sind die Auswirkungen für Schwarze Menschen und PoC? Woher kommen eigentlich die Konzepte, die uns so täglich nerven und wer profitiert davon? Hattet ihr Momente, wo ihr euch stark gefühlt habt? Wie können wir uns selbst und andere unterstützen?

Die Ziele des Workshops sind das Teilen von Erfahrungen, um dann daraus Handlungsstrategien zu entwickeln und uns unserer Handlungsmacht bewusster zu werden.


Für: Dicke_fette Menschen, Schwarze Menschen/Indigene Menschen/Personen of Color.

Dieser Workshop wird in deutscher Lautsprache gehalten. Der Workshop wird online stattfinden.


SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit über einem Jahrzehnt in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen und Anthologien. Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communitys verhandelt sie in Performance-Texten, Gemälden, Vorträgen, Visual DJ-Sets, Zines und Workshops. Ihr akademischer Forschungsschwerpunkt sind Interventionsformen. 2016 erschien ihr afroqueerer Roman BISKAYA, derzeit arbeitet sie an ihrem nächsten großen Romanding.

Facebook: facebook.de/schwarzrund

Twitter: @SchwarzRund

Instagram: @SchwarzRunden


It’s About Our Booties – Do it the Body Positive Way! – Workshop 3

Körperdiverse Reaktionen auf Körpernormierungen

Mit SchwarzRund

10. & 11. Oktober 2020 // 11 – 18h

Informationen zur Anmeldung findet ihr hier. Bitte guckt euch dies vor einer Anmeldung an. Anmeldeschluss ist der 27.09.2020.

**Danke an Matthew Harrison für das Video in Gebärdensprache!**


Körperdivers in dieser Gesellschaft fühlt sich ganz unterschiedlich an, je nachdem ob du zusätzlich Rassismus, cis_hetero_Sexismus, Klassismus und Diskriminierung mit Bezug auf Körper und Psyche erfährst. Körperdiversität; groß, klein, dünn, dick, (Cis)-Norm- Schön oder eben nicht, queer-dresscode erfüllend, femme oder butch… all dies wirkt sich auf unser Erleben des Alltags aus, Körper werden genormt, die dadurch produzierten Ausschlüsse hinterlassen Verletzungen, bringen aber auch eine Vielfalt von Handlungsansätzen mit sich.
Wie wird Gesundheit und Schönheit konstruiert und was sind die Auswirkungen für Schwarze Menschen und PoC? Woher kommen eigentlich die Konzepte, die uns so täglich nerven und wer profitiert davon? Hattet ihr Momente, wo ihr euch stark gefühlt habt? Wie können wir uns selbst und andere unterstützen?

Die Ziele des Workshops sind das Teilen von Erfahrungen, um dann daraus Handlungsstrategien zu entwickeln und uns unserer Handlungsmacht bewusster zu werden.


Für: Dicke_fette Menschen, die behindert werden, hier sind auch weiße Menschen willkommen.

Dieser Workshop wird in deutscher Lautsprache gehalten. Meldet euch bei uns, wenn ihr eine Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache benötigt!
Der Workshop wird online stattfinden.


SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit über einem Jahrzehnt in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen und Anthologien. Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communitys verhandelt sie in Performance-Texten, Gemälden, Vorträgen, Visual DJ-Sets, Zines und Workshops. Ihr akademischer Forschungsschwerpunkt sind Interventionsformen. 2016 erschien ihr afroqueerer Roman BISKAYA, derzeit arbeitet sie an ihrem nächsten großen Romanding.

Facebook: facebook.de/schwarzrund

Twitter: @SchwarzRund

Instagram: @SchwarzRunden


Online Lesekreis: Queer Lovers and Hateful Others (Jin Haritaworn 2015)

Mit Rena Onat und Jin Haritaworn

Jeden Montag, 29. Juni – 27. Juli 2020, 18-20h

Exiled from both the gentrified spaces of queer regeneration and liberal multicultural moulds of respectability, the kitchen tables introduced in this book are crucial sites that wider social movements would be wise to become accountable to. Attending to them with care may well allow altogether different transitions to emerge. (Jin Haritaworn, 2015)

An vier aufeinanderfolgenden Terminen möchten wir uns dem 2015 erschienenen Buch Queer Lovers and Hateful OthersRegenerating Violent Times and Places von Jin Haritaworn widmen. www.plutobooks.com/9781783712700/queer-lovers-and-hateful-others/

Der Kurs wird von Rena Onat geleitet und am 29. Juni von Jin Haritaworn mit dem Online-Vortrag: #NotGoingBack #NobodyLeftBehind: Leaping into Marvellous Grounds eröffnet, in dem Haritaworns neueste Arbeit vorgestellt wird. Der Vortrag ist offen für alle, auch jene, die nicht am Lesekreis teilnehmen und findet auf englischer Lautsprache statt! Nähere Informationen dazu hier.

Am 27. Juli wird Jin Haritaworn wieder dazustoßen, um die letzte Sitzung des Lesekreises anzuleiten.

Das Angebot findet bewusst außerhalb eines akademischen Settings statt und richtet sich explizit auch an Personen, die sich nicht innerhalb von akademischen Kreisen bewegen. Grundlage für den Kurs ist die gegenseitige Anerkennung unterschiedlicher Formen des Wissens und der Wissensproduktion.

Kursbeschreibung

Mit Rückgriff auf zahlreiche Gespräche mit Schwarzen und PoC Queers und Trans*leuten, die sich an Berliner Küchentischen zusammenfanden, und einem reichen Archiv an Medien, Kunst, politischen Strategien und Aktivismus, zeigt uns das Buch Queer Lovers and Hateful Others eine Momentaufnahme Berlins der 2010er Jahre. Eine Zeit, in der Gentrifizierung und die damit einhergehende Verdrängung von Schwarzen Menschen und People of Colour aus der Innenstadt immer spürbarer werden. Diese Verdrängung geschieht im Kontext einer „Queer Regeneration“ oder queeren Aufwertung, in der Queer- und sogar Trans*freundlichkeit öffentlich propagiert und queere Körper erstmals als schützenswert behandelt werden. Zentral ist hierbei jedoch die Frage, auf wessen Kosten diese LSBT-freundliche Wende erfolgt. Wie Haritaworn aufzeigt, muss besagte Entwicklung in Bezug gesetzt werden zu dem parallel stattfindenden Aufschwung homonationaler und queer-imperialistischer Diskurse und des in dominanten Erzählungen immer präsenter werdenden Bildes des „homophoben Muslims“, welchen Haritaworn in Anlehnung an Stuart Hall als neuen „Volksteufel“ beschreibt.

Im Buch zeigt Haritaworn die Konstruktion von Schwarzen Menschen und People of Colour als konstitutive Andere eines „respektablen LGBT Subjekts“ auf. Dieses LGBT Subjekt wird in der neoliberalen Stadt als das weniger gefährliche Objekt der Diversität regeneriert. Jedoch findet die Symbolik weißer Queers und Trans*leute als vielfältig im Schatten der zunehmenden Kriminalisierung und Pathologisierung rassifizierter Menschen statt. Diese „Vielfalt“ erscheint nunmehr im Namen der Liebe und des Minderheitenschutzes als erstrebenswert. Schwarze Queers und Queers of Colour fallen aus dieser Gleichung jedoch heraus und werden weiterhin nicht als schützenswert behandelt – im Gegenteil. Denn die „queere Regenerierung“ kann nur durch den Ausschluss von rassifizierten Körpern funktionieren.

Im Kurs werden wir uns auf der Basis des Buches Queer Lovers and Hateful Others mit aktuellen Fragen von Bio- und Nekropolitik, Mechanismen von Ausschluss und Marginalisierung sowie mit den kolonialen Kontinuitäten der (Berliner) Stadtentwicklung und urbanen Politik befassen. Wir laden in diesem Zusammenhang ein, die Thematiken des Buches in Bezug zu setzen mit gegenwärtigen Entwicklungen. Die kulturelle Produktion der Covid-19 Krise gibt der im Buch gestellten Frage, welche Leben schützenswert und welche entbehrlich sind, eine erneute Relevanz: „Wer darf leben, wer muss sterben, und wer wird dem Tod überlassen?”

Ausgewählte Fragen, die im Rahmen des Lesekreises besprochen werden können:

  • Wie wirkt sich die steigende Versicherheitlichung und Kontrolle im öffentlichen Raum auf QT*BIPoC aus?
  • Inwieweit erleben wir im Zuge der sogenannten „Corona-Krise“ einen erneuten rassistischen Backlash und eine wiederholte Verkleinerung von Räumen, in denen Schwarze Menschen und People of Colour, insbesondere QT*BIPoC, sich sicher fühlen?
  • Welche Träume und Erinnerungen macht das Buch auf? Wie kann das Generationswissen aus Queer Lovers and Hateful Others uns dabei unterstützen, gemeinsam neue Perspektiven und dekolonisierende Handlungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln?
  • Welche Möglichkeiten und auch erhöhte Dringlichkeit des Austauschs an Küchentischen und anderen Orten, die selten als Orte sozialer Bewegungen wahrgenommen werden, bestehen in Zeiten von Physical Distancing? Wie können diese Möglichkeiten des Austauschs und der gemeinsamen Wissensproduktion umgesetzt werden?
  • Wie kann uns eine transnationale Perspektive dabei unterstützen, Marginalisierungsprozesse und Ungleichheitssysteme in Beziehung zu setzen und dementsprechend Community-übergreifendes Handeln zu ermöglichen?

Informationen zur Anmeldung und Teilnahme

Der Lesekreis findet in deutscher Lautsprache statt, da das Buch jedoch nur auf Englisch veröffentlicht wurde, sind gute englische Lesekompetenzen von großem Vorteil für die Teilnahme. Der Eröffnungsvortrag von Jin Haritaworn wird in englischer Lautsprache stattfinden! Bitte meldet Euch nur an, wenn Ihr an 80% der Sitzungen teilnehmen könnt. Falls es für Arbeits- oder Fortbildungszwecke notwendig oder hilfreich ist, kann eine Teilnahmebestätigung von xart splitta und den Workshop leitenden Personen ausgestellt werden.

Dieser Kurs richtet sich ausdrücklich an Personen, die sich als Schwarze Menschen, Indigenous oder People of Colour identifizieren. Die Bereitschaft, sich mit BIPoC Queer- und Trans*-Themen auseinanderzusetzen, ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs.

Anmeldungen bitte bis zum 30. Juni an: contact@xartsplitta.net

Eure Anmeldung muss ein kurzes Motivationsschreiben enthalten, in dem die folgenden Fragen angesprochen werden sollten:

  • Warum habe ich mich für die Teilnahme am Lesekreis entschieden?
  • Auf welche Weise habe ich mich bisher mit Queer of Colour Politik und Communities oder anderen Themen des Lesekreises beschäftigt?
  • Auf welche Weise könnte ich zu der Gruppe beitragen, die ich während des Lesekreises mitgestalten werde?
  • Was sind meine Erwartungen und Hoffnungen in Bezug auf den Lesekreis?

Der Link für die Teilnahme wird Euch zugesandt, sobald wir Eure Anmeldung bestätigt haben.

In diesem Lesekreis wollen wir einen Raum schaffen, der auf großzügigen und wechselseitigen Beziehungen beruht, in denen jede teilnehmende Person Verantwortung für ihr eigenes Wohlergehen und das der anderen Kursteilnehmenden übernimmt.


Jin Haritaworn ist Associate Professor für Gender, Race and Environment an der York University in Toronto, Kanada. Jin ist in Deutschland aufgewachsen und verbrachte prägende Jahre an Queer of Colour Küchentischen in London und Berlin. Jin verortet sich in der Tradition einer aktivistischen Wissenschaft, die versucht, im Dienste der Community zu stehen. Zu Haritaworns Veröffentlichungen gehören zwei Monographien, zahlreiche Artikel (in Zeitschriften wie GLQ, Society&Space, sub\urban, Topia, Sexualities und International Journal of Urban and Regional Research) und mehrere gemeinsam herausgegebene Sammlungen (darunter Queer Neropolitics, Queering Urban Justice und Marvellous Grounds). Jin hat auf beiden Seiten des Atlantiks in mehreren Bereichen grundlegende Beiträge geleistet, darunter Gender-, Sexualitäts- und Transgender-Studien, Critical Race und Ethnic Studies sowie Stadtforschung und hat verschiedene Konzepte und Debatten mitgeprägt, darunter Gay Imperialism, Homonationalismus, Intersektionalität, Gentrifizierung, Kriminalisierung, Trans- und Queer-of-Color-Archive und -Politiken sowie Queer Space.

Rena Onat ist  Kunst- und Medienwissenschaftlerin und promoviert derzeit noch zum Thema „Strategien des Widerstands, des Empowerments und des Überlebens in den Arbeiten queerer Künstlerinnen of Color im deutschen Kontext“ (Arbeitstitel). Ihre Themenschwerpunkte in der Forschung liegen in den Bereichen Queere Theorie, Rassismuskritische Theorie, Intersektionalität, Visuelle Kultur, Zeitgenössische Kunst und künstlerisches Wissen. Sie hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und im Helene-Lange-Kolleg Queer Studies und Intermedialität an der Universität Oldenburg gearbeitet. Außerdem war sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Bildende Künste Bremen, an der Alice Salomon Hochschule in Berlin und an der Kunsthochschule Berlin Weißensee (in der Foundation Class) tätig. An der Kunsthochschule Berlin Weißensee ist sie seit März dieses Jahres, als Frauen*beauftragte tätig.


Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes #CommunitiesSolidarischDenken statt und wird gefördert durch die LADS.

DGS 1 Kurs mit dem Team von Lebendige Gebärden I Frühling 2020

**Dieser Kurs findet online statt!**

Dienstags, 19:30h, 21. April – 30. Juni 2020
und
Mittwochs, 18:00h, 22. April – 01. Juli 2020

Auch in diesem Jahr, freuen wir uns einen DGS I Kurs mit Diana Spieß und dem Team von “Lebendige Gebärden” anbieten zu können. Jeder Kurs umfasst 10 Termine vom 21. April – 01. Juli 2020 (außer 23. Juni und 24. Juni) und findet jede Woche Dienstags von 19:30 – 21:00h und Mittwochs von 18:00 – 19:30h online statt. In dieser ersten Kursstufe lernen die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zur Deutschen Gebärdensprache wie das Fingeralphabet, Vokabeln, Fragewörter, Zahlen und einfache Sätze. Außerdem werden die Teilnehmenden in drei wichtigen Grundtechniken der Deutschen Gebärdensprache eingeführt: die visuelle Wahrnehmung, die Mimik und die nonverbale sowie gestische Kommunikation.

Bei Interesse, Anmeldung und Fragen zu Teilnahmebedingungen, schreibt bitte bis zum 19. April 2020 eine Email an: contact@xartsplitta.net.


Zu Diana Spieß:

“Bist DU taub? ICH bin es! GEBÄRDENSPRACHE IST SPANNEND, VIELFÄLTIG UND WOW!”

Diana Spieß wuchs in einer tauben und gebärdensprachnutzenden Familie als taub Geborene auf. Sie ist auf dem Gebiet der Gebärdensprache Muttersprachlerin. Von frühster Kindheit an bestand ihr Interesse an einem Austausch mit der hörenden Welt. Nach einer Ausbildung und der beruflichen Tätigkeit als Sozialpädagogische Assistentin, qualifizierte sie sich erfolgreich zur Gebärdensprachdozentin. Seit dem ist sie neben vielen anderen Sozialen- und Schulprojekten im Bereich der Gebärdensprachvermittlung sehr aktiv.

Homepage: www.lebendige-gebaerden.de