Between Self and Home: Ein diasporischer Filmclub

Auf dem Bild sind Bildstreifen in schwarz-weiß von den Filmen untereinander angeordnet abgebildet. Darüber steht diasporic filmclub und die Adresse des Veranstaltungsortes, unter den Streifen steht in blauer Schrift "Between Self and Home".

15. September – 06. Oktober, jeden Donnerstag, 19 Uhr

in der OYA BAR
(Mariannenstraße 6, 10997 Berlin)

Die Gespräche findet in englischer Lautsprache statt,
weitere Infos sind in den Filmsynopsen.

Auf dem Bild sind Bildstreifen in schwarz-weiß von den Filmen untereinander angeordnet abgebildet. Darüber steht diasporic filmclub und die Adresse des Veranstaltungsortes, unter den Streifen steht in blauer Schrift "Between Self and Home".

Für diese entfremdeten Subalternen ist “Heimat” zu “einem anderen Land” geworden. Der Verlust der Heimat bedeutet nicht nur den Verlust einer materiellen Bleibe oder eines geografischen Ortes, sondern vor allem den Verlust einer sozialen Welt, in der das eigene Leben bisher geprägt wurde. So entstanden neue Generationen, deren kulturelle Bestrebungen und Bezüge sich zwangsläufig von denen ihrer Eltern und Vorfahren unterscheiden.

Das Filmprogramm besteht aus Filmen über unsere Wurzeln, die sich nicht mehr in ihrem ursprünglichen Boden befinden. Geschichten, die manchmal zu einer Ode an oder zu einer Suche nach unserer verlorenen Heimat werden.

Wo ist Heimat? Was bedeutet “Heimat” für uns?

Der diasporische Filmclub “Between Self and Home” ist eine Kooperation mit dem POC Art Collective, kuratiert von Nahed Awwad und Necati Sönmez und der OYA BAR Kreuzberg.

Gemeinsam laden wir ein, die Filme anzuschauen, Geschichten auszutauschen und über diese grundlegenden Fragen, was und wo Heimat ist, zu diskutieren, mitunter begleitet von den Filmemacher*innen.

Programm

Necati Sönmez arbeitet als Filmkritiker, Kurator und Filmemacher. Er ist der Initiator des Which Human Rights? Filmfestivals und einer der Gründer des Documentarist Film Festivals, das bald zum wichtigsten Dokumentarfilmfestival in der Türkei wurde. Er war Jurymitglied bei über dreißig Festivals und hat verschiedene Dokumentarfilmprogramme kuratiert.

Nahed Awwad ist eine unabhängige palästinensische Filmemacherin und Filmkuratorin mit Sitz in Berlin. Sie arbeitet seit 1997 im Bereich Film und Fernsehen. Nahed erhielt ihr Diplom von der Europäischen Filmhochschule in Dänemark und hat seitdem acht Filme veröffentlicht, z. B. “25km”, “Going for Ride?”, “5 minutes from home”, “Gaza Calling”.

Nahed Awwad und Necati Sönmez sind Teil des POC Art Kollektivs.
POC Art ist ein Kunstkollektiv mit Sitz in Berlin, das sich aus Künstler*innen und Kurator*innen zusammensetzt, die den Schwerpunkt auf die Kunst von People of Color legen. Ziel von POC Art ist es, kulturelle Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Konzerte, Vorträge und Workshops zu organisieren. Eine der vergangenen Veranstaltungen war eine Reihe von Filmvorführungen und Konzerten unter dem Titel “Music Beyond Borders”.

OYA BAR ist ein queer-feministisches Kollektiv, das die Bar in der Schokofabrik in Kreuzberg, Berlin, betreibt. Ziel ist es, ein Café, eine Bar, einen Ort der Gemeinschaft sowie ein Zuhause und einen sicheren Raum speziell für queere BIPOCs zu bieten.

Lasst uns weiter aufeinander acht geben!
Testet euch gerne vorm kommen und tragt Maske wenn möglich.


15. September, 19 Uhr

Their Algeria von Lina Soualem

2020, 73 Minuten, Algerien
Gesprochene Sprachen: Französisch und Arabisch, Englische Untertitel

Eingefügt ist das Filmplakat von Their Algeria. Abgebildet sind außer dem Titel in der Mitte auf Englisch und darunter auf arabisch, zwei Menschen, die in die Ferne schauen.

Nach 62 Jahren Ehe trennen sich Linas Großeltern, Aïcha und Mabrouk. Sie kamen vor 60 Jahren aus Algerien nach Frankreich. Seite an Seite erlebten sie ein chaotisches Leben als Einwanderer. Ihre Trennung ist eine Gelegenheit, ihren Weg des Exils zu hinterfragen.

Lina Soualem
Französisch-palästinensisch-algerische Filmemacherin und Schauspielerin, geboren und lebend in Paris. Nach ihrem Studium der Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität La Sorbonne begann sie im Journalismus und als Programmgestalterin bei Filmfestivals zu arbeiten, um ihre Interessen für das Kino und das Studium der zeitgenössischen arabischen Gesellschaften zu verbinden. Lina arbeitete als Programmgestalterin für mehrere Filmfestivals. Ihr Debütfilm “Their Algeria” wurde auf dem Internationalen Filmfestival Visions du Réel uraufgeführt.


22. September, 19 Uhr

A Year in Exile von Malaz Usta

2020, 19 Minuten, Türkei/Syrien
Gesprochene Sprachen: Arabisch, Englische Untertitel

Das Filmposter von "A Year in Exile" ist in schwarz weiß. Darauf sind 12 als Kacheln angeordnete Bilder aus dem Film. Darunter steht der Titel des Films auf türkisch und arabisch.

Das erste Jahr eines Einwanderers in einer Großstadt außerhalb seines kleinen Landes. Durch eine Sammlung von bewegten Bildern und Tönen zeigt der Film, was er erlebt, die Bilder, die er sieht, die überfüllten Gedanken in seinem Kopf und den Zustand des emotionalen Schocks, in dem er lebt.

Malaz Usta
Der in Damaskus geborene Malaz Usta zog Anfang 2016 in die Türkei. Im Jahr 2014 begann er als Grafikdesigner und Filmeditor zu arbeiten. Seit 2018 studiert er Radio, Fernsehen und Kino an der Fakultät für Kommunikation der Marmara-Universität. Außerdem setzt er sein Doppelstudium in Filmdesign an der Fakultät für Bildende Künste fort.

Saroyanland von Lusin Dink

2012, 72 Minuten, Türkei
Gesprochene Sprachen: Türkisch und Armentisch, Englische Untertitel

Auf dem Filmposter von Saroyanland ist links eine Figur in beigem Trenchcoat abgebildet, die mit dem Rücken zu einem steht. Sie trägt einen beigen Hut, der Hinterkopf ist allerdings durchsichtig, als hätte die Person keinen Kopf. Der Hintergrund des Plakats ist türkis. Der Titel des Posters ist Mittig in englisch und türkisch angeordnet.

Im Jahr 1964 unternahm der berühmte Schriftsteller William Saroyan eine Reise zu seinem Geburtsort Bitlis, der im historischen Armenien liegt. Dieses Doku-Drama zeichnet den tatsächlichen Weg dieser Reise nach und versucht, Saroyans einzigartige Einstellung zur Zugehörigkeit zu verstehen und die Selbstfindung eines Mannes zu erleben, der den Spuren seiner armenischen Vorfahren folgte.

Lusin Dink
Nach ihrem Abschluss an der Fakultät für Film und Fernsehen der Istanbul Bilgi Universität begann Dink ihre Karriere als Regieassistentin. Sie hat rund zehn Jahre lang an vielen nationalen und internationalen Produktionen mitgewirkt und 2012 ihr erstes Doku-Drama SaroyanLand gedreht, das auf dem Istanbul Film Festival uraufgeführt wurde. Der Film feierte im selben Jahr seine internationale Premiere auf dem Filmfestival von Locarno und lief auf über 20 nationalen und internationalen Filmfestivals, wo er den Preis für den besten Balkanfilm in Sofia und den Preis für den besten Dokumentarfilm in Eriwan gewann.


29. September, 19 Uhr

Stand Still von Majdi El-Omari

2013, 104 Minuten, Kanada
Gesprochene Sprachen: Englisch

Auf dem Filmplakat von "Standstill" sind drei Gesichter abgebildet, die nach unten traurig und oder verträumt schauen. Das Plakat ist in schwarz weiß. Der Titel ist mittig angeordnet.

Nach der politischen Krise im Kanesatake-Reservat trennten sich Arihote, ein Kanienkehaka-“Mohawk” und ehemaliger Kriegsfotograf, und seine Frau. Bei dem Versuch, seinem Sohn zu helfen, der eine Ordnungswidrigkeit begangen hat, stößt Arihote auf den Rachemord an einem Nachbarn durch Wedad, einen palästinensischen Geflüchteten. Da er sich nicht in die polizeilichen Ermittlungen einmischen will, hilft er Wedad, den Tatort zu verlassen. Arihote beginnt endlich, die Beziehung zu seinem Sohn wiederherzustellen und sich darauf zu konzentrieren, seine Gefühle über den Weggang seiner Frau und den Selbstmord seines Vaters zu überwinden.

Majdi El-Omari
Nachdem er im Nahen Osten als Regieassistent und Produktionsleiter bei verschiedenen Spiel- und Dokumentarfilmen gearbeitet hatte, wurde El-Omari Filmemacher, Drehbuchautor, Produzent und Cutter. El-Omaris Autorenkurzfilme wurden auf mehreren internationalen Festivals ausgewählt. “Standstill” war sein erster Spielfilm. El-Omari lebt zwischen Haifa und Montreal und schreibt derzeit an seinem nächsten Spielfilm, während er an der Dar al-Kalima Universität in Bethlehem fiktionale Filmkunst unterrichtet.


6. Oktober, 19 Uhr

You Come From Far Away von Amal Ramsis

2018, 84 Minuten, Ägypten
Gesprochene Sprachen: Russisch, Spanisch und Arabisch, Englische Untertitel

Auf dem Filmposter von "You Come From Far Away" ist ein Bildausschnitt aus dem Film in viele Post-its aufgeteilt. Darauf ist unten eine Person abgebildet, die aussieht wie ein Schatten. Oben die Farben des Himmels sind in einem leuchtenden blau. In der Mitte ist der Titel auf arabisch und englisch abgebildet.

Stell dir vor, dein Vater ist ein palästinensischer Araber, der im spanischen Bürgerkrieg gegen Franco gekämpft hat. Stell dir vor, du hast Geschwister, kannst aber nicht mit ihnen sprechen, weil ihr nicht dieselbe Sprache sprecht. Stell dir vor, du hast eine Familie, aber du bist ohne Eltern aufgewachsen… Diese filmische Reise enthüllt die außergewöhnliche Geschichte der Familie von Najati Sidki, einem palästinensischen Brigadisten, der am spanischen Bürgerkrieg teilgenommen hat, und zeigt, wie die palästinensische Identität mit den Turbulenzen konfrontiert ist, die durch die zahlreichen Vertriebenen entstehen.

Amal Ramsis
Amal Ramsis ist eine ägyptische Filmemacherin, die in Kairo geboren und aufgewachsen ist. Sie hat zwischen 2002 und 2005 in Madrid Film studiert. Sie hat in der ganzen Welt zahlreiche Workshops mit Frauen durchgeführt, die keinerlei Erfahrung im Filmemachen haben. Ramsis ist die Gründerin und Leiterin des Cairo International Women’s Film Festival. Ihre Filme “Only Dreams” (2005), “Life” (2008), “Forbidden” (2011) und “The Trace of the Butterfly” (2014) haben mehrere internationale Preise erhalten und wurden auf vielen Festivals gezeigt.


Diese Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des, von der LADS geförderten Projektes #CommunitiesSolidarischDenken statt.

DGS-Kurse I & II mit dem Team von Lebendige Gebärden I Herbst 2022

farbenfrohes Bild mit DGS-Kurs Ankündigung und Informationen die auch im Text zu finden sind

21. September – 30. November 2022

DGS I : Mittwochs, 17:00-18:30h

DGS II: Mittwochs, 19:00-20:30h

farbenfrohes Bild mit DGS-Kurs Ankündigung und Informationen die auch im text zu finden sind

Wir freuen uns wieder DGS Kurse (DGS I & DGS II) gemeinsam mit dem Team von Lebendige Gebärden anbieten zu können.

Alle Kurse beginnen am Mittwoch, den 21. September 2022 und gehen wöchentlich bis zum 30. November, außer am 9. November.

Die Kurse umfassen jeweils 10 Termine und werden von Marko Salutzki geleitet.

Die Teilnahmegebühr für den Kurs inkl. aller Materialien beträgt i.d.R. insgesamt 85€. Wir freuen uns aber dieses Jahr mehr Soliplätze für Personen in finanziell prekären Lebensrealitäten, anbieten zu können.
Wichtig ist uns hier darauf hinzu weisen, dass wir hiermit Prekarität meinen, welche durch strukturelle Diskriminierung(en) hervorgerufen ist.
Auf Grund dessen möchten wir BIPoCs mit intersektionalen Diskriminierungserfahrungen besonders ermutigen sich auf Soli-Plätze anzumelden.

Zur Anmeldung oder bei Fragen zu den Teilnahmebedingungen, schreibt bitte bis zum 13. September 2022 per E-Mail an: contact@xartsplitta.net.


Bitte beachtet folgende Hinweise:

  • Personen, die sich für DGS II anmelden möchten und nicht an einem DGS I Kurs bei xart splitta bzw. Lebendige Gebärden teilgenommen haben, werden gebeten, die Absolvierung der vorherigen Niveaustufe(n) oder entsprechende Vorkenntnisse durch ein Interview nachzuweisen.
  • Eine Teilnahmebescheinigung kann von Lebendige Gebärden nur ausgehändigt werden, wenn eine Teilnahme am Kurs von 70% oder höher vorliegt.
  • Kurz vor dem Kurs erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit allen weiteren wichtigen Informationen für die Kursteilnahme.
  • Bei Kursbeginn wird eine dolmetschende Person anwesend sein.
  • Nach der Einführung erhalten Teilnehmende die Unterrichtsmaterialen vor Ort. Diese sind nur für teilnehmende Personen bestimmt und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
  • Wöchentlich vor Kursteilnahme wird um ein tagesaktuelles Negativ-Testergebnis gebeten.

Umgang mit Covid
Hinsichtlich eines sicheren gemeinsamen Umgangs mit Covid sind wir derzeit gemeinsam mit dem Team von Lebendige Gebärden am planen. Ein wichtiger Teil von (deutscher) Gebärdensprache ist Mundbild und Mimik, weswegen Masken sehr schwierig sind für die Anwendung der Gebärdensprache.
Derzeit möchten wir also darauf hinweisen, dass die DGS-Sprachkurse vornehmlich ohne MNS-Masken stattfinden. Ggf. wird noch entschieden, dass die Maske nur beim Üben/Wiederholen abgenommen wird. Z.T. ist aber auch gemeinsames wiederholen aller Teilnehmer*innen gefordert. Deswegen bitten wir an dieser Stelle nochmal dringlichst sich tagesaktuell zu Testen und bei Krankheitssymptomen einen Covid-Test beim Arzt zu holen. Wir werden uns bemühen genug Abstand zu schaffen und regelmäßig im Raum zu lüften.

Kursinhalte DGS I:

In dieser ersten Kursstufe lernen die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zur Deutschen Gebärdensprache wie das Fingeralphabet, Vokabeln, Fragewörter, Zahlen und einfache Sätze. Außerdem werden die Teilnehmenden in drei wichtigen Grundtechniken der Deutschen Gebärdensprache eingeführt: die visuelle Wahrnehmung, die Mimik und die nonverbale sowie gestische Kommunikation.

Sitzung 01 – Einführung Teil 1 – Grundtechniken der visuellen Modalität etc.
Sitzung 02 – Einführung Teil 2 – Grundtechniken der visuellen Modalität & Fragen
Sitzung 03 – Personalpronomen, Possessivpronomen, Demonstrativpronomen
Sitzung 04 – Ausdrücke für Bitten und Nachfragen, Bejahung und Verneinung
Sitzung 05 – Personenbezogene Richtungsverb, Benefaktivpronomen
Sitzung 06 – Vollverben „haben“ und „da sein“
Sitzung 07 – Grundzahlen
Sitzung 08 – Ordnungszahlen, Modalverben mit Alpha-Verneinung
Sitzung 09 – Bedeutung und Differenzierung von ZUSAMMEN
Sitzung 10 – Was gehört wem? und Wo ist das?

Kursinhalte DGS II:

Bei DGS II bekommst du einen weiteren Einblick in die Gehörlosenkultur. Natürlich machen wir auch mit der Gebärdensprache weiter. Die Vokabeln, die du schon bei DGS I gelernt hast, werden wiederholt, um sicherzugehen, dass du nichts vergessen hast. Dazu lernst du viele neue Vokabeln für Gefühle und Emotionen. Ein großes Thema bei DGS II ist Zeit: das heißt viele Gebärden für Wochentage, Monate und andere Zeitangaben. Zudem erfährst du, wie man Uhrzeiten auf DGS ausdrückt. Da kommt auch die Zeitlinie hinzu; sie ist ein wichtiger Teil der Grammatik der DGS, denn man drückt damit Tempus aus. Die Struktur von Aussage- und Entscheidungsfragesätzen wird geübt und die im Kurs gelernten Gebärden und Strukturen werden durch Dialogübungen gestärkt.

Sitzung 01 – Geschichte der Gehörlosenschule, Kultur der Gehörlosen
Sitzung 02 – Aussage oder Entscheidungsfragesatz
Sitzung 03 – Zeitlinien
Sitzung 04 – Die un- und bestimmte Zeitangaben
Sitzung 05 – Inkorporation bei „Woche“
Sitzung 06 – Inkorporation bei „Jahr“
Sitzung 07 – Euro und Cent
Sitzung 08 – Inkorporation bei „Woche“ – Übungen, Verben
Sitzung 09 – Inkorporation bei „Jahr“ – Übungen, Verben
Sitzung 10 – Bewegungsbeschreibung, Verbe


Zu Diana Spieß:

“Bist DU taub? ICH bin es! GEBÄRDENSPRACHE IST SPANNEND, VIELFÄLTIG UND WOW!”

Diana Spieß wuchs in einer tauben und gebärdensprachnutzenden Familie als taub Geborene auf. Sie ist auf dem Gebiet der Gebärdensprache Muttersprachlerin. Von frühster Kindheit an bestand ihr Interesse an einem Austausch mit der hörenden Welt. Nach einer Ausbildung und der beruflichen Tätigkeit als Sozialpädagogische Assistentin, qualifizierte sie sich erfolgreich zur Gebärdensprachdozentin. Seitdem ist sie neben vielen anderen Sozial- und Schulprojekten im Bereich der Gebärdensprachvermittlung sehr aktiv.

Weitere Informationen zu Diana Spieß und dem Team von Lebendige Gebärden findet unter: www.lebendige-gebaerden.de


Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Projekt #CommunitiesSolidarischDenken statt.

Black Hair- und Skincare Hangout

Ankündigung des Black Hair- und Skincare Hangout #SpecialEdition sowie im Text beschrieben. Dazu Bild von Dr. Ruta Almedom und kleinen Dekorationen (Afrocomb, Salbentube)

Donnerstag, 01. September, 18 Uhr #SpecialEdition mit Dr. Ruta Almedom
Online

It’s Selfcare Time!!

Black Hair- und Skincare beinhaltet so viel wunderbare Momente und Prozesse. Von Selfcare-Zeit mit Pflegeroutine(n) bis hin zu deiner privaten kleinen Beauty-DYI-Küche, gibt es vor allem viel Wunderbares über sich selbst, die eigenen Haare und Haut zu erlernen.

Titelbild, Schriftzug: "Black Hair and Skincare", "Skillsharing", " Austausch", "Runder Tisch", "It's selfcare time." mit Afrocomb und Salbentube

In den Black Hair- und Skincare Meetings wollen wir einen Raum schaffen, in dem wir mit all unserem Wissen und unserer Expertise, aber auch unseren Fragen und Sorgen zusammenkommen, teilen und uns austauschen können.

Zentral wird es darum gehen vor allem erschwingliche DIY Produkte, Rezepte, Routinen und Tipps auszutauschen. Sich gegenseitig im Erlernen von Methoden und Umgangsweisen zu unterstützen und zu empowern. Alles ist möglich, wir werden gemeinsam entscheiden, wohin es uns führen wird.

Diese Veranstaltung ist eine Einladung an Schwarze Menschen.

Bitte meldet euch an unter contact@xartsplitta.net und schreibt uns gerne einige Dinge über euch, warum ihr teilnehmen möchtet etc. Daraufhin schicken wir euch dann den Zugangslink zu.

Donnerstag, den 24.02, 18 Uhr

Donnerstag, den 28.04, 18 Uhr


Donnerstag, den 01.09, 18 Uhr #SpecialEdition mit Dr. Ruta Almedom: The Science of Black Hair, online

In dieser #SpecialEdition unseres Hair- and Skincare Hangouts werden wir mehr darüber erfahren, was Afro-Haar so einzigartig und doch so unterschiedlich macht. Wir werden lernen, wie man seine besonderen Locken richtig pflegt und wie Produkte einem helfen oder schaden können. 

Ihr könnt eure Lieblings-Haarpflegeprodukte mitbringen und gemeinsam mit Dr. Ruta Almedom werden wir uns über gute und schlechte Inhaltsstoffe, sowohl in Drogerieprodukten, als auch natürlichen Produkten, wie Ölen etc austauschen, lernen wie wir Produktetiketten richtig lesen oder Greenwashing erkennen können.

Mehr über Afro-Haar zu erfahren, ist besonders und wichtig für uns alle. Denn noch heute sind wir mit einem eurozentrischen Schönheitsideal konfrontiert, das seine Wurzeln im Kolonialismus hat und eine falsche Norm lehrt, die wir durchbrechen müssen. Haare und Hairstyles Schwarzer Menschen sind hierbei schon immer auch Werkzeug und Symbol kolonialistischer Unterdrückung sowie auch Schwarzen Widerstands. In diesem Hangout werden wir uns selbst stärken in dem wir Wissen austauschen und teilen, unsere Haare besser kennenlernen und uns gegenseitig über die besten Produkte und Praktiken informieren.

Dr. Ruta Almedom ist eine promovierte Biochemikerin mit Hintergrund in Genetik und Molekularbiologie. Sie arbeitete mehrere Jahre an der Entwicklung von Pflegeprodukten für Afrohaare. Seit Anfang 2019 leitet sie die wissenschaftliche Abteilung von CodeCheck in Berlin und engagiert sich für die Aufklärung von Verbraucher*innen über Nachhaltigkeit und Inhaltsstoffe in ihren Produkten.

Die Darstellung seitens Hersteller*innen von Afro-Haar als ein einziger Haartyp, für den ein Produkt ausreicht, kritisiert sie kontinuierlich und möchte mit ihrer Empowerment-Arbeit ihr Wissen über Struktur, richtige Pflege und Produkte für Afro-Haare weitergeben und so Schwarze Menschen dabei unterstützen, ihr Haar nachhaltig und natürlich zu pflegen. 


Donnerstag, den 13.10, 18 Uhr #SpecialEdition mit Layana: Love the Skin you’re in!

Mehr Informationen folgen bald!



Diese Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des, von der LADS geförderten Projektes #CommunitiesSolidarischDenken statt.