Jahresrückblick 2018

(Bild: Free Blue Blizzard Texture by Rachel Souza. Remixed. Shared under the following license: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Liebe Menschen, die unsere Arbeit begleiten,

2018 ist nun fast vergangen und hinter uns liegen vielfältige und vielgestaltige Veranstaltungen…:

eine Reihe zu eelam-tamilischen Perspektiven in der Diaspora/dem Exil (Dissolving Territories), eine somatische empowernde Workshopreihe zu Fat&Body-positiven Körperbewegungen (Reclaim Movement), ein feministischer Lesekreis zu dem neuen Buch von Sara Ahmed und daran anschließend im Juni eine Lesung und Talk mit ihr. Im Juli fand dann das große Symposium „Neue Perspektiven. Gespräche zu Erinnerung(en). Narrative. Zukunft“ statt. Im Symposium ging es um Rassismus und andere Formen von Ausschlüssen & Diskriminierungen, Widerstands-Bewegungsgeschichten und der Frage, wie wir diese archivieren und dokumentieren können und wollen.
Nach der Sommerpause bewegten wir uns weiter mit einem Einstiegskurs Gebärdensprache und Veranstaltungen zu transformativer Gerechtigkeit und Community Accountability. Auch dieses Jahr haben wir einige Filme gezeigt. Zusammen mit Mo‘Halla haben wir das Queer India Filmwochenende organisiert und gemeinsam mit Red Haircrow die Filmreihe „Identity. Intersectionality. Indigenity“ veranstaltet. Außerdem feierten wir die Premiere des Films „Die Mauer ist uns auf den Kopf gefallen“ – ein Film über den Mauerfall aus der Perspektive von Schwarzen Frauen* und Frauen* of Colour. Last but not least organisierten wir eine Lesung mit Gespräch zum Buch „Fremdgemacht und Reorietiert – jüdisch muslimische Verflechtungen“ mit Ozan Zakariya Keskinkılıç und Shlomit Tulgan.

Wir freuen uns sehr über dieses tolle Programm und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die es mitgestaltet haben, als Workshop- und Kursleitende, Guest-Speaker, Diskutantin*nen, Filmzeigende, Kuratierende…
Wir danken auch herzlich all jenen, die mit uns diskutiert haben, Filme geschaut, Veranstaltungen besucht, Fragen gestellt und damit diskriminierungskritisches Handeln und Räume mitgestaltet haben.
Einige Eindrücke von den einzelnen Veranstaltungen findet ihr in unserer Fotogalerie: www.xartsplitta.net/fotogalerie

In 2019 wird es mindestens genauso spannend und in zahlreichen Formaten weitergehen.
Es wird einen neuen Gebärdensprachkurs (Grundkurs) geben und die ausgefallene Veranstaltung Racial Capitalism – Theorie, Politik, Praxis – und was wir davon haben wird am Mittwoch, den 20. Februar 2019, um 19h im Nachbarschaftshaus Urbanstraße 21 nachgeholt.
Alles weitere dann in den nächsten Newslettern!

Personell gab und gibt es bei uns Neuigkeiten und Veränderung: Seit April verstärkt eine neue Kolleg*in unser kleines Team und ab Februar 2019 kommt noch eine Person hinzu.

Wir wünschen euch einen ruhigen Jahresausklang und freuen uns auf ein vielstimmiges Programm und alles Neue in 2019.
Euer xart splitta Team

 

Screening: “Die Mauer ist uns auf den Kopf gefallen” (Zitat: Lucía Muriel)

Frauen* of Color und ihre Perspektiven auf den Fall der Berliner Mauer (40min, dt mit eng. Untertiteln/Ger. with Eng. subtitles)

Freitag, 28. September 2018, 19h

Auftaktveranstaltung zur “3rd Annual Black Feminism, Womanism and the Politics of Women of Colour in Europe” Konferenz

In Einzel- und Gruppeninterviews wurden fünf Feminist*innen of Color zu ihrem politischen Aktivismus gegen Rassismus und Sexismus im Hinblick auf die Zeit der deutschen Wiedervereinigung befragt. Der Film untersucht, wie sie den tiefgreifenden politischen Wandel erlebt haben, welche Bedeutung die deutsche Wiedervereinigung für sie hat und wie sie den anschließenden Anstieg rassistischer Gewalt erlebt haben.

Derzeit in der Postproduktion, wird der Dokumentarfilm demnächst fertig gestellt und in die Website www.verwobenegeschichten.de integriert, um dieses Archiv des Widerstands und der Erinnerung an marginalisierte Geschichten zu ergänzen.

Regisseurinnen: Diane Izabiliza und Iman Al-Nassre
Kamera: Elif Kücük
Schnitt: Isabel Alvarez

Im Anschluss an das Screening folgt ein Q&A mit Diane Izabiliza, Jeanette Higiro und Nivedita Prasad. Die Diskussion findet in deutscher Lautsprache statt. Übersetzung in englische Lautsprache kann bei Bedarf angeboten werden.

Nähere Infos zur Konferenz: https://woceuropeconference.wordpress.com/