Symposium: Neue Perspektiven-Erinnerung(en).Narrative.Zukunft

5. und 6. Juli 2018

In diesem zweitägigen Symposium soll es darum gehen Rassismus und anderen Formen von derzeit in Deutschland immer vorhandenen gesellschaftlich und institutionell produzierten Ausschlüssen & Diskriminierungen sowie den Widerständen dagegen durch eine ausdrücklich historischen Perspektive zu betrachten und analysieren. Die Frage nach der Rolle von Archivierung und Dokumentation im Kontext von rassismus- & diskriminierungskritischen sowie anti- und dekolonialen Widerstandstrategien soll ins Zentrum gerückt werden und der „Blick zurück“ in diesem Kontext Basis und Ausgangspunkt für potentielle Ausblicke in die Zukunft sein. Wichtige Fragen die in diesem Kontext gestellt werden sind:

Müssen neue Formen der Interventionen, der Bündnisschließung, der Handlungsstrategien im Umgang mit Diskriminierung, Hass und politisch motivierter Gewalt in all ihren Formen gefunden werden?

Was können wir aus vergangenen Erfahrungen und Praktiken lernen?

Wie Kann Erinnerung zugleich ein Blick in die Zukunft sein?

Und welche Rolle spielt hier eine Zusammenarbeit von Akademiker_innen, Aktivist_innen, Künstler_innen,… über verschiedene Generationen hinweg?

Das Symposium soll nicht zuletzt aufzeigen, inwieweit eine historische Perspektivierung Ansätze für eine besseres Begreifen und Analyse gegenwärtiger gesellschaftlicher Verhältnisse bieten und gleichzeitig Lösungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume aufzeigen kann. Nicht zuletzt soll mit dem Symposium auch der Versuch unternommen werden die gewaltvolle koloniale Geschichte der Archivierung zu beleuchten und diese mit einem Gegennarrativ zu durchbrechen.

Wir freuen uns auf ein Keynote-Gespräch mit Nikita Dhawan, Ella Shohat(tbc) und Fatima El-Tayeb. Moderation: Emilia Roig

Näheres zum Programm folgt bald.

In Kooperation mit und veranstaltet im:

Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21, 10961 Berlin. Anfahrt: http://www.nachbarschaftshaus.de/kontakt/anfahrt/

Gefördert von

Senatsverwaltung für Kultur und Europa