DGS Kurs mit Diana Spieß – 15.09.-17.11. 2018

Wir freuen uns den neuen DGS I Kurs mit Diana Spieß vorstellen zu können. Der Kurs hat 10 Termine vom 15. September bis 17. November 2018 und findet jede Woche am Samstag von 13-14:30 Uhr in den Räumen von xart splitta statt. In dieser ersten Kursstufe lernen die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zur Deutschen Gebärdensprache wie das Fingeralphabet, Vokabeln, Fragewörter, Zahlen und einfache Sätze. Außerdem werden die Teilnehmenden in drei wichtigen Grundtechniken der Deutschen Gebärdensprache eingeführt: die visuelle Wahrnehmung, die Mimik und die nonverbale sowie gestische Kommunikation.

 

Zu Diana Spieß:

Bist DU taub? ICH bin es! „GEBÄRDENSPRACHE IST SPANNEND, VIELFÄLTIG UND WOW!“

Diana Spieß wuchs in einer tauben und gebärdensprachnutzenden Familie
als taub Geborene auf. Sie ist auf dem Gebiet der Gebärdensprache
Muttersprachlerin. Von frühster Kindheit an bestand ihr Interesse an
einem Austausch mit der hörenden Welt. Nach einer Ausbildung und der
beruflichen Tätigkeit als Sozialpädagogische Assistentin,
qualifizierte sie sich erfolgreich zur Gebärdensprachdozentin. Seit dem
ist sie neben vielen anderen Sozialen- und Schulprojekten im Bereich der
Gebärdensprachvermittlung sehr aktiv.

Homepage: www.lebendige-gebaerden.de

Kursanmeldung:

Die Teilnahmegebühr für den gesamten Kurs beträgt: 80,-€
Wir möchten auch Menschen die Teilnahme ermöglichen, die den Kurs aufgrund ihrer finanziellen Lage nicht bezahlen können. Dafür haben wir zwei Plätze. Weitere Informationen könnt Ihr unter contac@xartsplitta.net erhalten. Der Anmeldeschluss ist der 24. August 2018.

Verbindlich Anmeldung mit Überweisung der Gebühr bitte an: contact@xartsplitta.net

Kontoverbindung: xart splitta e.V.
IBAN: DE35 4306 0967 1143 0866 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank Bochum
oder über paypal an contact@xartsplitta.net

WICHTIG: Gebt bitte als Verwendungszweck “DGS-Kurs Spende” an.

 

Lesung und Gespräch – “Feministisch leben!” – Mit Sara Ahmed

Freitag, 22. Juni, 18h @ aquarium am Südblock, Skalitzerstraße 6, 10999 Berlin.

Wichtige Info: Die Veranstaltung ist ausgebucht. Ab jetzt setzen wir alle, die sich nach dem 15. Mai angemeldet haben auf eine Warteliste. Diejenigen, die sich ab dem 15. Mai 2018 registriert haben werden unter Umständen die Veranstaltung per Liveübertragung im Nebensaal verfolgen können. Bitte seid mindestens 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung vorort. Ab 18:05 Uhr werden nicht in Anspruch genommene Plätze an Personen, die auf der Warteliste stehen weitergegeben.
Wenn ihr keine Nachricht bei der Anmeldung vor dem 15. Mai bekommen habt, bedeutet es, dass ihr angemeldet seid.

Die Veranstaltung findet in englischer Lautsprache statt. Näheres dazu: www.xartsplitta.net/en/sara-ahmed/

Bei Bedarf kann eine Übersetzung ins Deutsche angeboten werden.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 15.06.2018 unter: www.xartsplitta.net/anmeldung/

Wer sich intensiver mit den Inhalten des Buches auseinandersetzen möchte ist gerne eingeladen zwischen März und Juni  am  gemeinsamen Lesen, Besprechen, Anknüpfen  teilzunehmen. Näheres dazu hier: www.xartsplitta.net/gemeinsam-lesen/

Näheres zu Sara Ahmed findet ihr auch unter ihrer Seite: www.saranahmed.com/

 

Symposium: Neue Perspektiven auf Erinnerung(en).Narrative.Zukunft

Aus: “Decolonial Tours” (www.anguezomo-bikoro.com). © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jule Roehr

5. und 6. Juli 2018

Flyer_Neue_Perspektiven

In diesem zweitägigen Symposium, bestehend aus Vorträgen, Workshops, Gesprächsrunden und Performances, soll es darum gehen Rassismus und andere Formen von derzeit in Deutschland vorhandenen gesellschaftlich und institutionell produzierten Ausschlüssen & Diskriminierungen, sowie den Widerständen dagegen, durch eine ausdrücklich historische Perspektive zu betrachten und zu analysieren. Die Frage nach der Rolle von Archivierung und Dokumentation im Kontext von rassismus- & diskriminierungskritischen sowie anti- und dekolonialen Widerstandstrategien soll ins Zentrum gerückt werden und der „Blick zurück“ in diesem Kontext Basis und Ausgangspunkt für potentielle Ausblicke in die Zukunft sein. Wichtige Fragen die in diesem Kontext gestellt werden sind:

  • Müssen neue Formen der Interventionen, der Bündnisschließung, der Handlungsstrategien im Umgang mit Diskriminierung, Hass und politisch motivierter Gewalt in all ihren Formen gefunden werden?
  • Was können wir aus vergangenen Erfahrungen und Praktiken lernen?
  • Wie kann Erinnerung zugleich ein Blick in die Zukunft sein?
  • Und welche Rolle spielt hier eine Zusammenarbeit von Akademiker*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen,… über verschiedene Generationen hinweg?

Das Symposium soll ebenso aufzeigen, inwieweit eine historische Perspektivierung Ansätze für ein besseres Begreifen und die Analyse gegenwärtiger gesellschaftlicher Verhältnisse bieten kann. Gleichzeitig sollen Lösungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume entwickelt werden. Nicht zuletzt soll mit dem Symposium auch der Versuch unternommen werden die gewaltvolle koloniale Geschichte der Archivierung zu beleuchten und diese mit Gegennarrative zu durchbrechen.

Wir freuen uns auf ein Keynote-Gespräch mit Nikita Dhawan, Fatima El-Tayeb und Macarena Gómez-Barris (Moderation: Emilia Roig), auf den Publikations-Launch von Geschichte Schreiben (Neue Rundschau 2018/2), herausgegeben von Sharon Dodua Otoo und Manuela Bauche, sowie auf viele, weitere Gäste.

Näheres zum Programm hier: www.xartsplitta.net/programm_neue_perspektiven/


In Kooperation mit und veranstaltet im:

Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21, 10961 Berlin. Anfahrt: www.nachbarschaftshaus.de/kontakt/anfahrt/

 

Gefördert von:

Senatsverwaltung für Kultur und Europa

 

Mit freundlicher Unterstützung von: